Melanesier
Melanesier ist ein heute nicht unumstrittener Begriff, den der französische Entdecker Jules Dumont d’Urville für die die Bewohner von Neu-Kaledonien, Neu-Guinea, den Salomonen und von Australien prägte.
Bei der Charakterisierung spielen Merkmale eine Rolle, die man heute als rassistisch bezeichnen würde: wie etwa "Feindseligkeit gegenüber Weißen", "Häßlichkeit ihrer Weiber" etc.
Verwendet man diesen Begriff noch heute, rechnet man die indigenen Völker folgender Inseln zu den "Melaniesiern": Neukaledonien, Neuguinea (Papua-Neuguinea, Irian Jaya, Indonesien), Salomonen, Vanuatu. Die "Melanesier" sind kulturell, ethnisch und sprachlich äußerst verschieden und teilweise unterschiedlicher Herkunft.
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