Melipilla
Melipilla ist eine Stadt in der Mitte Chiles. Sie liegt in der Region Metropolitana. Sie hat 63.100 Einwohner (Stand: 2005).
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Geografie und Klima
Die Stadt liegt etwa 60 km östlich von Santiago de Chile. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Melipilla. Sie grenzt an das Küstengebirge im Norden, im Osten an die Provinz Chacabuco und im Südosten an die Provinz Talangante. Sie liegt etwa 170 m über dem Meerespiegel. In der Nähe der Stadt fließt der Río Maipó.
Melipilla grenzt an die Täler Valle de estero Puangue an das Valle de Alhué. Die Gegend ist von Granit-Formationen durchzogen, die von frühren Vulkanausbrüchen stammen. Im Jahr fallen zwischen 500 - 800mm Regen.
Geschichte
Die Stadt wurde am 11. Oktober 1742 von Gouverneur Manso de Velasco unter dem Namen San José de Logroño gegründet. Erst 200 Jahre später wurde die Stadt in Melipilla umgetauft. Am 20. Dezember 1870 erhielt sie ihre Stadtrechte. Am 1. April 1980 wurde sie die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Sehenswürdigkeiten
In der Nähe der Stadt liegt Pomaire ein Töpferdorf. In der Gegend Curacaví kann man tradionelle Bilder der Vendimia-Kultur kaufen. Auf der La Ruta del Queso, einer Art Stadtbesichtigung, kann man die Stadt und das Umland direkt erleben. Hier sind Besuche von landwirtschaftlichen Einrichtungen, Lokalen und kulturellen Orten vorgesehen.
Wirtschaft
Melipilla ist eine moderne Industriestadt und ein Dienstleistungszentrum. Das Umland ist geprägt von Landwirtschaft und Bergbau. In den Minen wird Kupfer und Gold abgebaut.
