Memoirs of a Geisha
Memoirs of a Geisha ist ein Film des US-amerikanischen Regisseurs Rob Marshall und basiert auf dem Roman Die Geisha von Arthur Golden. Das Drama befindet sich momentan in der Post-production-Phase und wird voraussichtlich am 25. Dezember 2005 in die US-Kinos kommen.
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Handlung
Japan, im Jahre 1929: Die achtjährige Chiyo (Suzuka Ohgo) lebt zusammen mit ihrer Schwester in einem kleinen japanischen Fischerdorf. Als ihre Mutter stirbt, verkauft der Vater Chiyo und ihre Schwester an Geisha-Häuser in der alten Kaiserstadt Kyoto. Chiyo, die eine außergewöhnliche Schönheit zu werden verspricht, leidet unter der Trennung von ihrer Schwester und unter der grausamen Behandlung der Besitzer des Geisha-Hauses. Die Schönheit des Kindes schürt den Neid der im Haus lebenden Geisha Hatsumoto (Gong Li), bis deren ärgste Rivalin Mameha (Michelle Yeoh) das kleine Mädchen unter ihre Fittiche nimmt. Unter der Anleitung der eleganten und erfahrenen Mameha erlernt Chiyo alle künstlerischen und sozialen Fähigkeiten die eine Geisha braucht um in der Gesellschaft zu überleben. Jahre später lernt sie als berühmte Geisha Sayuri (Zhang Ziyi) eine Welt voll Reichtum, Privilegien und politischer Intrigen kennen.
Entstehungsgeschichte
Der Film basiert auf dem gleichnamigen erfolgreichen Debütroman des US-amerikanischen Schriftstellers Arthur Golden, der mehrere Jahre in Japan verbrachte. Er soll beim Schreiben seines Erstlingswerks von einem Treffen in Tokio inspiriert worden sein, bei der Golden den unehelichen Sohn eines angesehenen Geschäftsmannes und einer Geisha kennenlernte. Bei der Recherche zu seinem Roman soll sich der Autor hauptsächlich auf die Erfahrungen der Geisha Mineko Iwasaki, einer guten Freundin seiner Großmutter, gestützt haben. Iwasaki hatte jahrelang als berühmte Geisha die japanische Oberschicht bezaubert.
Schon bald nach Veröffentlichung des Romans, begannen die Arbeiten an dem Drehbuch, dass aber erst nach vier Jahren seine endgültige Fassung fand. In der Zwischenzeit wurden u. a. Steven Spielberg, Brett Ratner, Spike Jonze und Kimberly Peirce für die Regie gehandelt, letztlich nahm aber Rob Marshall auf dem Regiestuhl Platz, der gerade das Oscar-gekrönte Musical Chicago gedreht hatte.
Anekdoten
- Steven Spielberg blieb nach dem Verzicht auf die Regie dem Projekt als Produzent treu.
- Das Budget des Films wird auf 86 Mio. US-Dollar geschätzt.
- Memoirs of a Geisha wird von der Firma DreamWorks produziert, für die Regisseur Rob Marshall eigentlich nicht seinen zweiten Film hatte drehen wollen. Ursprünglich hatte Marshall geplant, nach dem großen Erfolg seines Debütfilms Chicago auch seinen zweiten Film für die Produktionsfirma Miramax zu inszenieren. Aber DreamWorks und Miramax konnten auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblicken in der sich beide Studios oft Talente gegenseitig ausgeliehen hatten und so ließ Miramax Marshall ziehen.
- Sprache am Set war Englisch. Weder Zhang Ziyi, Ken Watanabe, Michelle Yeoh oder Gong Li sprachen denselben Dialekt.
- Ursprünglich war die chinesische Schauspielerin Maggie Cheung für die Rolle der Mameha vorgesehen.
- Die Produzenten entschieden, dass der Stadteil Gion im heutigen Kyoto, in der die Romanvorlage spielt, zu modern wirkte um die 1920er und 1930er Jahre wiederzuerwecken. So wurde der japanische Stadtteil in Ventura, in der Nähe von Los Angeles originalgetrau aufgebaut, u. a. mit Kopfsteinpflaster, Brücken, einem Fluß und antik wirkenden japanischen Häusern.
Weblinks
Memoirs of a Geisha
Memoirs of a Geisha
Kategorie:Literarisches Werk Kategorie:Literaturverfilmung
