Menschenfloh
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Der Menschenfloh (Pulex irritans) ist ein parasitierendes Insekt der Ordnung der Flöhe (Siphonaptera)
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Allgemeines
Flöhe bleiben normalerweise ihrem Wirt treu (Hundefloh, Katzenfloh), fehlt das gewohnte Wirtstier wird meist als Ersatz der Mensch auserkoren Aussehen: 1,6 -3,2 mm groß dunkelrotbraun, flügellos, stark ausgebildete Hinterbeine ermöglichen Sprünge bis zu 30 cm hoch und 50 cm weit.
Entwicklung
Ei, Larve, Puppe, Imago, ein Zyklus dauert meist einige Wochen bis zu 8 Monaten
Eiablage
Eier werden wahllos auf dem Wirtstier abgelegt, sie sind weich, oval, hell und nur 1/2 mm groß, nach ca. 2-14 Tagen schlüpfen die Junglarven
Schaden
Der erwachsene Floh bleibt meist ein Leben lang auf seinem Wirt - stirbt er, verlässt ihn der Floh sofort, sie saugen Blut, kopulieren und legen Eier ab, Flöhe können bis zu einem Jahr ohne Blut auskommen, typische Reaktion eines Flohstiches beim Menschen sind kleine rote, harte, leicht erhöhte Papeln, durch Kratzen kann es zu Sekundärinfektionen kommen.
Menschenfloh als Krankheitsüberträger
Der Menschenfloh kann beim Blutsaugen gelegentlich auf mechanischem Wege die Erreger des Fleckfiebers und der Beulenpest übertragen. Die Übertragung erfolgt durch den Kontakt der Flohexkremente oder des kontaminierten Flohkörpers (Saugrüssel) mit der Bisswunde. Weiterhin benutzen einige Bandwürmer den Floh als Zwischenwirt.
