Mesoamerika

Paul Kirchhoff führte den Begriff 1943 ein und vereinheitlichte damit einen vielfältigen und dynamischen Kulturraum nach dem "Cultural-Area"-Konzept der U.S.-amerikanischen cultural anthropology

Der Begriff Mesoamerika ist eine räumlich-kulturell-historische Abgrenzung und bezeichnet ein Siedlungs-Gebiet in Mittelamerika (Zentral-Amerika), dessen Kulturen sich hauptsächlich durch folgende gemeinsame Merkmale auszeichneten:


Grenzgebiete des Kulturareals


Umweltbedingungen Vielfältige topographische Unterschiede sind zurückzuführen auf:

1.) Variierende Höhenlagen:

2.) Lage zwischen den Ozeanen:


Kulturgeschichtliche Abfolge


Zahlreiche Hochkulturen hatten und haben dort ihre Heimat:

See also: Mesoamerika, Azteken, Hochkultur, Huaxteken, Maya, Mittelamerika, Mixteken, Olmeken, Tolteken, Totonaken