Messe der Meister von Morgen

Die Messe der Meister von Morgen (MMM) war eine jährliche in der DDR stattfindende Veranstaltung, auf der Kinder und Jugendliche ihre Ideen - wissenschaftliche und technische Erfindungen, Neuerungen, Basteleien und Vorschläge, Theorien und Experimente - ausstellten.

Die Exponate wurden zuerst in Schulen, die besseren in den Kreisen und Bezirken, die besten dann bei der republikweiten Zentralen MMM (ZMMM) in Leipzig ausgestellt. Erstmals wurde die Veranstaltung 1958 auf der Leipziger Messe ausgerichtet.

Analog dazu existiert in der BRD der Jugend forscht-Wettbewerb.

Die MMM-Idee und Praxis in der DDR korrespondierte mit dem so genannten Konto junger Sozialisten. Der vermeintliche oder reale Nutzen der MMM-Ideen für die Volkswirtschaft wurde auf ein Konto überwiesen, das für Jugendarbeit verwendet wurde. Dazu waren die Betriebe und Kombinate per Gesetz verpflichtet.

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