Messe-Torhaus

Das Messe-Torhaus in Frankfurt am Main wurde 1985 eröffnet. Architekt ist Oswald Mathias Ungers. Das Gebäude steht inmitten des Geländes der Frankfurter Messe neben dem gleichnamigen S-Bahnhof. Es besteht aus zwei ineinandergeschobenen Bauteilen: ein niedrigerer Bau mit einer rötlichen Sandsteinfassade, der an Vorder- und Rückseite eine viele Stockwerke hohe, quadratische Öffnung aufweist, durch die der innere, spiegelverglaste Bauteil zu sehen ist, der aus dem äußeren hinauswächst und etwa das Doppelte von dessen Höhe erreicht. Seine 30 Geschosse verteilen sich auf 117 Meter.

Der ungewöhnlichen Form und der Verwendung zweier verschiedener Fassadenmaterialien (das an Stahl erinnernde Spiegelglas und die an Holz erinnernden Sandsteinplatten) verdankt das Hochhaus seinen, für die makabre Frankfurter Mentalität typischen, Spitznamen "Guillotine". Das Torhaus ist außerdem "Frankfurts schönster Schornstein": es dient tatsächlich als Schornstein für das benachbarte Heizkraftwek.

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