Metro Bukarest

thumb|Bahnhofseingang in Unirii Platz Die Bukarester Metro, auf rumänisch Metrou Bucuresti, ist 1979 eröffnet worden und wird von Metrorex betrieben.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

thumb|Im Bahnhof Die erste Linie, heute als M1 bezeichnet, wurdem am 16. November 1979 zwischen Timpuri Noi und Semanatoarea mit 8,6 km Strecke eröffnet. Da damals Rumänien kommunistisch regiert wurde, ähnelt das U-Bahn-System sehr der Prager oder auch der Budapester Metro. Heute fahren auf diesem Abschnitt sowohl die M1 als auch die M3. 1981 ging der Verkehr dann nach einer weiteren Verlängerung bereits bis Republica. In den nächsten Jahren wurde dann weitere U-Bahnstrecken dem Verkehr freigegeben. So wurde am 19. August 1983 der heute eigenständige Teil der M3 zwischen Eroilor und Industriilor eröffnt. Im Dezember 1958 folgte ein weiteres Stück Tunnel auf der M1 bis Crângasi. Im Januar 1986 bzw. im Oktober 1887 wurde eine vollkommen neue Linie, M2, erbaut. Sie fährt heute vom Bahnhof Depoul I.M.G.B bis Pipera. Die blaue M2 kreuzt zweimal die Ringbahnlinie M1.

Die letzte Eröffnung liegt erst ein paar Jahre zurück: Die M4 wurde im Jahre 2000 eröffnet und fährt heute von wichtigsten Bahnhof Bukarest', Gara de Nord, bis zum Platz 1. Mai.

Linien

240px|thumb|Karte der Bukarester Metro

Die 4 Bukarester U-Bahnlinien sind zusammen 63 km lang und haben 45 Stationen. Der durchschnittliche Stationsabstand beträgt 1,5 km. Zwischen den Bahnhöfen Republica und Pantelimon (Linie M1) besteht Shuttleverkehr.

Linie Farbe Strecke Eröffnung Länge Bahnhöfe
M1 Rot Dristor ↔ Republica (-Pantelimon) 1979 31,7 km 22
M2 Blau Depoul I.M.G.B ↔ Pipera 1986 18,6 km 14
M3 Gelb Eroilor ↔ Industriilor 1983 8,6 km 6
M4 Grün Gara de Nord ↔ 1 Mai 2000 3,6 km 4

Planungen

Es gibt verschiedene Planungen zum Ausbau der Metro. Die M3 soll über ein Teil der Ringbahn, vom Bahnhof Nicolae Grigorescu bis Linia de Centură über zwei Zwischenstationen fahren. Der Bahnhof 1 Decembrie 1918 soll noch Ende 2005 in Betrieb ghen, die anderen zwei (Policoloruand Linia de Centura) 2006. Damit würde die M3 um 4,7 km länger werden. Die bisher sehr kurze M4 soll bis zum nördlichen Bahnhof Laromet verlängert werden, es soll eine Zwischenstation Pajura geben. Diese soll noch 2005 eröffnet werden. Die Verlängerung bis Laromet wäre 3,1 km lang.

Außerdem gibt es sehr vage Planungen für eine von Norden nach Süden verlaufende M5 und eine M6, die den Flughafen an die Stadt anbinden soll. Die Planungen für die M5 und M6 sind jedoch im nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten nicht zu erwarten.

Sonstiges

thumb|Innenraum eines Bukarester U-Bahnzuges Im Jahr 2005 wurden 20 neue Züge für die Bukarester U-Bahn bei Bombardier Transportation bestellt. Die komplett begehbaren Züge werden 2006 ausgeliefert. Der Auftrag hat ein Finanzvolumen von umgerechnet 110 Millionen €. Die Wagenkästen werden in Görlitz, die Drehgestelle in Siegen gebaut. Die benötigte Antriebstechnik wird in der schwedischen Stadt Vasteras gefertigt. Die Endmontage wird von einem rumänischen Unternehmen übernommen.

Da man in rumänischen U-Bahnhöfen nicht fotografieren darf, sehen die Fotos (wenn es überhaupt welche gibt) nie sehr gut aus.

Weblinks

See also: Metro Bukarest, 16. November, 1887, 19. August, 1958, 1979, 1981, 1983, 1986, 2000