Meuterei

Meuterei ist ein Aufstand gegen Vorgesetzte, der weltweit als Straftat gilt und galt.
Primär entstammt das Wort dem militärischen Wortschatz, geläufiger ist es wohl aus der Schifffahrt, wo sie in Literatur und Film ein beliebtes Thema sind.

Militär
Das Deutsche Wehrstrafgesetz definiert in §27 WStrG die Meuterei als eine gemeinschaftlich begangene Gehorsamsverweigerung (§ 20), eine Bedrohung (§ 23), eine Nötigung (§ 24) oder einen tätlichen Angriff (§ 25).
Das Österreichische Bundesheer stellt die Meuterei in § 18 Militärstrafgesetz unter Strafe.
Die österreichische Kaiserin Maria Theresia hatte 1757 für den Fall, dass ein Offizier eigenmächtig eine Initiative ergriff und erfolgreich war, den Maria-Theresien Orden ausgesetzt.

Schifffahrt
In der Schifffahrt wurde Meuterei über Jahrhunderte hinweg wenig unterschiedlich bestraft: fast immer mit dem Tod.
„Ein (gemeint ist ...wenn auch noch so unsinniger...) Befehl, den Du ausführst, ist Dienst. Ein Befehl, den Du nicht ausführst, ist Meuterei.“ soll ein Spruch britischer Seeleute des 18. und frühen 19. Jh. gewesen sein.

Siehe auch: z.B. „Bounty“


Historisch stehen Meutereien oder Putschversuche oft am Anfang umfassender Revolutionen.

siehe auch: Bordgewalt


Kategorie:Wehrrecht

Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Rechtsthemen!

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See also: Meuterei, 1757, Aufstand, Bordgewalt, Bounty (Schiff und Meuterei), Maria Theresia, Straftat, Vorgesetzter, Österreichisches Bundesheer