Mildenberg
Mildenberg ist ein Ortsteil der Stadt Zehdenick in Brandenburg, Bundesrepublik Deutschland, rund 60 km nördlich von Berlin in der Region Ruppiner Land, Landkreis Oberhavel an der Havel gelegen.
| Karte | |
|---|---|
| 140px|Deutschlandkarte, Position von Zehdenick hervorgehoben | |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Landkreis: | Oberhavel |
| Fläche: | km² |
| Einwohner: | 832 |
| Bevölkerungsdichte: | |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | |
| Postleitzahl: | 16792 |
| Vorwahl: | 03307 |
| Kfz-Kennzeichen: | OHV |
| Gemeindeschlüssel: | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | |
| Offizielle Website: | |
| E-Mail-Adresse: | |
| Politik | |
| Ortsbürgermeister: | Hans-Georg Witzlau |
| Ortsbeirat: | Günther Schobert, Karin Schulze |
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1267. Mildenberg und Zehdenick waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert mit 56 Betrieben der größte Ziegeleistandort in Europa mit dem längsten Industriebahnnetz auf dem Kontinent. Die Infrastruktur entstand am Ende des 19.Jahrhundert, fast die gesamte Jahresproduktion, etwa 750 Mio. Hintermauerziegel, wurde auf der Havel und ihren Seitenkanälen vor allem nach Berlin verschifft. Neben anderen wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen beeinflußten die Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise die wechselvolle Geschichte der Ziegeleien. Nach dem 2.Weltkrieg wurde 1946 die Produktion wieder aufgenommen. Als erstes seiner Art wurde 1951 ein Kombinat mit 9 Abteilungen gegründet. Die Mechanisierung nahm zu; ab 1956 gehörte die Handstricharbeit der Vergangenheit an. Nach und nach wurde auf witterungsunabhängigen Ganzjahresbetrieb umgestellt. Die Kapazität wuchs enorm. Ca. 40% der in Zehdenick produzierten Ziegel dienten wiederum dem Aufbau Berlins. 1990 hatten die Anlagen ausgedient.Auf dem Gelände mehrerer Ziegeleien der Gemarkung Mildenberg befindet sich heute der Museumspark Mildenberg.
