Mineralwolle
Mineral- und Glaswolle (gleicher Vorgang): Bei der Herstellung wird Gestein bzw. Glas geschmolzen und zu feinen Fäden ausgezogen oder durch Düsen geblasen. Äußerlich ist die Mineral- oder Glaswolle ähnlich der Baumwollwatte. Verwendung findet sie im Baubereich als Schall- und Wärmedämmung sowie in der industriellen Fertigung auch bei hohen Temperaturen (zum Beispiel Abdichtung von Härteöfen).
| Inhaltsverzeichnis |
Zusammensetzung
- Glaswolle
bis zu 70% Altglas Sand Kalk 0,5 - 7% Bindemittel (Bakelit) 0,5% Mineralöl zur Staubbindung
- Steinwolle
bis zu 25% Altglas Feldspat Dolomit Sand Kalk 0,5 - 7% Bindemittel (Bakelit) 0,5% Mineralöl zur Staubbindung
Mineralwolle und Glaswolle stehen im Verdacht, Krebs zu begünstigen.
"Biopersistente Fasern", darunter fallen Glas- oder Steinwollen, die vor ca. 1996 hergestellt wurden und nicht das RAL-Gütezeichen haben, dürfen nach der GefStoffV nicht in den Verkehr gebracht werden. Sie gelten als krebserzeugend Kat. 2 bzw. 3. Die Matten düfen also nicht verkauft oder verschenkt werden.
Lieferformen
- Lose in Säcken
- Mineralwollfilzmatten kaschiert mit Bitumenpappe oder Alufolie
- Mineralwollfilzmatten kunstharzgebunden
- Mineralwollvlies zwischen bituminösen Dichtungs- und Dachbahnen
- Mineralwollematten auf verzinkten oder Edelstahl-Drahtgeflecht versteppt
- Mineralwollematten (halbsteif + steif)
- Lamellmaten mit Aluminumfolie kaschiert
- Halbschalen
Siehe auch
- Glasfaser
- Schaumglas (Wärmedämmung)
interessante Links
http://www.bayern.de/lfu/umwberat/data/prod/kmf_2004.pdf
