Ministerpräsident (Norwegen)

Der Ministerpräsident (norwegisch: statsminister, zu deutsch: Staatsminister) ist der Regierungschef Norwegens.

Norwegen ist laut seiner Verfassung von 1814 eine konstitutionelle Erbmonarchie. Formal liegt die Exekutive beim König, der den statsminister mit der Regierungsbildung beauftragt und die vom Staatsminister vorgeschlagenen Minister bestätigt.

Die Rechte und Pflichten des Ministerpräsidenten sind in der Verfassung nicht ausdrücklich festgelegt. Explizit wird lediglich seine Unterschrift bei Kabinettsentscheidungen gefordert. Zudem besitzt der norwegische Ministerpräsident eine Extrastimme, wenn der König im Staatsrat nicht anwesend ist. Der Regierungschef ist den übrigen Ministern hierarchisch nicht übergeordnet. Allerdings hat er ein Informationsrecht, das sich auf alle Ministerien erstreckt.

Seit dem 19. Oktober 2001 hat Kjell Magne Bondevik von der Christlichen Volkspartei (KrF) das Amt des Ministerpräsidenten von Norwegen inne. Zuvor war Jens Stoltenberg von der Arbeiterpartei zurückgetreten.

Statthalter von Norwegen während des dänisch-norwegischen Personalunion

Statthalter und Ministerpräsidenten von 1814 bis 1884 (Einführung der Parlamentarismus)

Ministerpräsidenten seit 1884

See also: Ministerpräsident (Norwegen), 10. Oktober, 1536, 1551, 1556, 1572, 1577, 1583, 1588, 1601