Minsk
| Minsk | ||
| Wappen der Stadt Minsk | center|Lage | |
| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Staat: | Weißrussland | |
| Woblast: | Woblastfreie Stadt | |
| Einwohner: | 1.700.000 | |
| Fläche: | km² | |
| Höhe: | x m ü. NN | |
| Postleitzahl: | ||
| Telefonvorwahl: | ||
| Geografische Lage: | 53° 54' nördl. Breite 27° 33' östl. Länge | |
| KFZ-Kennzeichen: | K; M
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| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Minsk 2 | |
| Stadtverwaltung | ||
| Bürgermeister: | (2005) | |
| Adresse: | ||
| Homepage: | ||
| E-Mail: | ||
Minsk (weißrussisch Менск oder Мінск, russisch Минск) ist die Hauptstadt Weißrusslands mit 1,7 Mio. Einwohnern und liegt an der Swislatsch, einem Nebenfluss der Bjaresina. Minsk ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes, Sitz der Staatlichen Belarussischen Universität, mehrerer Hochschulen sowie höherer Bildungseinrichtungen. Es gibt einen festen Zirkusbau sowie ein bekanntes Opern- und Balletthaus.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Anfang des Jahres 1067 wurde Minsk erstmals als Menesk erwähnt. Seit 1101 ist es Hauptstadt eines unabhängigen Fürstentums, das 1129 der Kiewer Rus angegliedert wurde. Seit Anfang des 14. Jahrhunderts gehörte es zu Litauen, im 16. Jahrhundert wurde Minsk zu einer wichtigen Handelsstadt. Seit 1796 war Minsk Hauptstadt Weißrusslands (russisches Gouvernement) und 1812 durch Napoleons Truppen zerstört. Anfang des 20. Jahrhunderts war Minsk oft Schauplatz von Kriegen: 1914/15 Sitz des russischen Oberkommandos im Ersten Weltkrieg, 1919/20 polnisch besetzt (siehe Geschichte Polens). In der Kesselschlacht bei Minsk im Zweiten Weltkrieg wurde Minsk zu 95% zerstört und verlor den größten Teil seiner jüdischen Bevölkerung, die während der deutschen Besetzung ermordet wurde. Nach dem Krieg fand ein großzügiger Wiederaufbau mit breiten Straßen und großen Parks statt. In der Innenstadt wurde das Straßennetz beispielsweise vollständig zu Gunsten eines Schachbrettgrundrisses umgeworfen, neue repräsentative Gebäude vor allem für die Verwaltung entstanden. In den 1980ern wurde die Minsker Metro eröffnet (der Ausbau des bisher zwei Linien umfassenden Streckennetzes dauert an), 1992 kam ein neuer Flughafen "Minsk 2" hinzu.
Sehenswürdigkeiten
Sehenswert in Minsk sind die Altstadt um die Kathedrale, das alte Bernardinerinnenkloster, die Traezkae-Vorstadt (altstädtisches Viertel), der vormalige Skariny-Boulevard, der nun "Unabhängigkeitsboulevard" heißt (innerstädtischer Prachtboulevard) sowie die Flusspromenade am Swislatsch. Zentrale Plätze sind der Lenin-Platz, der Unabhängigkeitsplatz und der Siegesplatz.
Verkehr
Minsk hat eine wichtige Funktion als internationaler Verkehrsknotenpunkt in Osteuropa. In Minsk kreuzen sich die Verkehrswege Paris-Moskau und Nordeuropa-Ukraine, sowohl, was den Eisenbahn-, als auch was den Straßenverkehr betrifft. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Hauptbahnhof namens Minsk-Pasaschirskij, der zentrale Bahnhof der nationalen Eisenbahngesellschaft Belaruskaja Tschygunka. Rund um Minsk verläuft ein autobahnähnlich ausgebauter Schnellstraßenring mit Ausläufern nach Brest, Hrodna/Vilnius, Orscha und Babruisk. Dem ÖPNV dient die Metro Minsk mit zwei Linien, die Straßenbahn Minsk mit zehn Linien, die 64 Obus- und 100 Buslinien. Minsk besitzt zwei Flughäfen: Minsk 1 (national) und 2 (international).
Weblinks
Koordinate: 53° 54' N 27° 33' O
