Mittellast
Mittellast bezeichnet den Bereich der Tageslastkurve, in dem über die Grundlast hinaus zusätzlicher Strom verbraucht wird.
Die Lastkurve zeigt den Verlauf des Stromverbrauchs über die 24 Stunden eines Tages. Dabei gibt die Grundlast an, wie viel Strom rund um die Uhr mindestens verbraucht wird. Im deutschen Stromnetz steigt die Belastung tagsüber, in den Zeiten zwischen 6.00 Uhr morgens und 24.00 Uhr, meist über die Grundlast in den Bereich der Mittellast an. In Spitzenlastzeiten ist der Stromverbrauch am größten. Sie liegen in der Regel am Vormittag zwischen 7.00 und 12.00 Uhr und nachmittags zwischen 16.00 und 20.00 Uhr. Schwachlast hingegen, bezeichnet Zeiträume, in denen der Stromverbrauch unter die Grundlast fällt.
Mittellastkraftwerke
Die normalen periodischen Schwankungen im Energiebedarf werden von Mittellastkraftwerken abgedeckt. Sie lassen sich besser regeln als Grundlastkraftwerke, die vor allem den ständig vorhandenen Energiebedarf absichern. Wenn die Mittellast nicht mehr ausreicht, kommen sogenannte Spitzenlastkraftwerke zum Einsatz, um diese kurzfristigen Energieabforderungen abzudecken.
- Ein Beispiel für Mittellastkraftwerke sind Steinkohle-Kraftwerke.
