Monadologie
Die Monadologie (aus griech. monos: "einzig", "allein" und griech. logos: "Lehre", "Wort") - eigentlich: die Lehre von den Einheiten - bezeichnet eine unbetitelte Schrift, die Leibniz 1714 in französischer Sprache verfasste. Sie stellt die am weitesten entwickelte Form seiner Auffassung von den Monaden dar und ist das bedeutendste Vermächtnis der Philosophie von Leibniz.
Diese Abhandlung wurde 1720 von dem Jenaer Philosophen Heinrich Köhler (1685 - 1737) ins Deutsche übersetzt. Danach fand 1721 und 1728 eine Übersetzung ins Lateinische statt. Johann Eduard Erdmann veröffentlichte den Urtext 1840 (1).
Siehe auch
Gottfried Wilhelm Leibniz, Liste wichtiger philosophischer Werke, Immanuel Kant
Literatur
- (1) J. E. Erdmann: Gottfried Wilhelm L., Opera philosophica, quae extant latina, gallica, germanica omnia. Berlin 1840 (Aalen 1959)
