Monarchfalter
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| Bild nicht gefunden Monarchfalter auf Kuba | ||||||||||||
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Der Monarchfalter ist ein giftiger Schmetterling.
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Aussehen
Der Monarch hat rötlich bräunliche Flügel mit schwarzen Adern und Rändern auf denen sich zwei Reihen weißer Punkte befinden. Ihre Flügelspanne beträgt zehn cm. Der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Monarchfaltern ist der, dass die Flügel der männlichen Falter nach oben gebogen sind, die der weiblichen nach unten.
Ernährung
Der Monarch ernährt sich vom Nektar von Blüten und vom Zucker von Früchten.
Lebensraum
Der Monarchfalter lebt hauptsächlich in Nordamerika. Den Sommer verbringen sie im Norden der USA und an der kanadischen Grenze. Sein Winterquartier befindet sich dagegen in Zentral-Mexiko. Die Monarchfalter legen zwischen ihrem Sommerquartier und ihrem Winterquartier etwa 4000 km zurück, ungefähr 70 km pro Tag mit Rückenwind sogar 300 km pro Tag. Jährlich überwintern in Mexico circa 100 Millionen Falter. Viele Monarchfalter überwintern im Naturschutzgebiet El Rosario in Mexiko. Im ihrem Winterquartier bleiben die Monarchfalter dann von November bis März, bis sie sich wieder auf den Rückflug machen. Den Winter über klammern sich die Monarchfalter an eine mexikanische Baumart, den Oyamales-Baum. An denen hängen die Monarchfalter, dann einer an dem anderen, wie große Trauben hängen sie von den Bäumen.
Fortpflanzung
Im März paaren sich die Monarchfalter und begeben sich auf den Rückflug. Auf dem Flug legen sie diesmal viele Pausen ein, wobei die Weibchen ihre Eier an die Blattunterseite eines Schwalbengewächses ablegen, welches Vögel meiden. Nach der Eiablage sterben die Weibchen, ebenso die Männchen. Nachdem aus den Eiern Raupen geworden sind, fressen diese sehr viel, vor allem von den Blättern des Schwalbengewächses, wodurch sie giftig werden und für Vögel ungenießbar. Danach suchen sie sich einen geeigneten Verpuppungsort. Nach fünfzehn Tagen der Verpuppung, schlüpft ein neuer Schmetterling, der dann seine Reise in den Norden fortsetzt. Der neue Schmetterling paart sich wieder, die Weibchen legen Eier ab und beide Partner sterben. Ihre Kinder Fliegen dann weiter in Richtung Norden. Jede Generation legt ein Stück des Weges in den Norden zurück. Bis die letzte im Norden der USA und an der kanadischen Grenze ankommt. Im nächsten Herbst fliegen dann die Enkel und Urenkel nach Zentral-Mexiko ins Naturschutzgebiet El Rosario.
Indios
Die Indios bezeichnen den Monarchfalter als „Drachen des Waldes“ (aus der Nahuatl-Sprache). Für sie symbolisieren die bunten Wolken die Seelen der Verstorbenen.
