Mönch
Der Begriff Mönch (v. kirchenlateinisch: monachus Einsiedler; aus griechisch: monos allein) bezeichnet:
- ein als Angehöriger des Mönchtums mehr oder weniger enthaltsam und weltabgewandt lebendes Mitglied einer Religion, das sich zeitweise oder auf Lebenszeit in den Dienst seines Glaubens stellt, z. B.:
- im Buddhismus ein Mitglied der von Buddha (um 500 v. Chr.) selbst begründeten Mönchsgemeinschaft, der Sangha. Er wird Bhikkhu genannt, die weibliche Form heißt Bhikkhuni.
- im Jainismus ein Digambara.
- im frühen Christentum ein Gründervater des Mönchtums, der zu den noch keinem Orden angehörenden Anachoreten und Koinobiten des 4. Jahrhunderts zu rechnen ist wie z. B. Antonius der Große.
- im Islam ein Sufi (auch Derwisch oder Fakir), ein Anhänger des Sufismus.
- ein Mitglied eines monastischen Ordens der katholischen Kirche mit Gelübden, z. B. die Benediktiner. (Mitglieder der neuzeitlichen Gemeinschaften, z.B. Jesuiten, sind keine Mönche, sondern meist Regularkleriker.)
- im Bauwesen ein gewölbter Dachziegel, der mit der Wölbung nach oben in der Mitte auf zwei rinnenförmig nach unten gewölbte Ziegel namens Nonne gelegt wird.
- in der Technik eine Vorrichtung zum Ablassen, Regulieren des Wassers bei Teichen, Becken o.ä. (Karpfenteich)
- ein Berg im Berner Oberland
- ein Falter wie Brauner Mönch oder Königskerzen-Mönch
- in der Jägersprache die Bezeichnung für einen geweihlosen männlichen Hirsch
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