Mongolen
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Die Mongolen oder auch Mongolische Völker (Eigenbezeichung: Monggol) sind die Völker und Volksgruppen, die eine mongolische Sprache sprechen.
Namensherkunft
Der Name "Monggol" stammt aus den tungusischen Sprachen und bedeutete ursprünglich "die Tapferen". Einst auf einen kleinen unbedeutenden Volksstamm am mittleren Onon angewandt, wurde der Name unter Dschingis Khan im 13. Jahrhundert zur übergreifenden Volksbezeichnung.
Heutige Völkerschaften
- Zu den Ostmongolen zählen die Khalkha und Uriankhai in der (äußeren) Mongolei, die Burjaten in Burjatien / Russland und der Mongolei, und die Chahar, Tümed, Ordos und Bargut in der Inneren Mongolei / Volksrepublik China
- Zu den Westmongolen zählen im wesentlichen die vielen oiratischen Stämme im Altaigebirge in der Mongolei, in Volksrepublik China und in Russland, und die Kalmücken am Nordufer des Kaspischen Meeres / Russland
- Außerdem gibt es noch verstreute mongolischstämmige Völker, z.B. in Yunnan / Volksrepublik China, und die Moghol, Hazara und Aimak in Afghanistan und Pakistan.
Siehe auch: Geschichte der Mongolen, Geschichte der Mongolei, mongolische Literatur.
