Monte-Carlo-Algorithmus

Monte-Carlo-Algorithmen sind randomisierte Algorithmen, die mit einer kleinen Wahrscheinlichkeit ein falsches Ergebnis liefern dürfen, aber meist eine geringe Komplexität haben. Es handelt sich hierbei um einen Algorithmus mit einseitigem Fehler, d.h. bei einer der möglichen Antworten (ja/nein) darf der Algorithmus falsch liegen, bei der anderen nicht.

Um dieses Konzept zu veranschaulichen, nehmen wir an, dass der Algorithmus bei der Antwort ja garantiert korrekt ist, bei der Antwort nein dagegen kann ein Fehler vorliegen, d.h. die korrekte Antwort wäre ja. Dann kann man die Ausgabe eines Monte-Carlo-Algorithmus folgendermaßen interpretieren:

Das Prinzip der wiederholten Durchführung des Algorithmus zum Bestimmen des korrekten Ergebnisses wird auch als probability amplification bezeichnet und ist im Artikel "randomisierter Algorithmus" genauer beschrieben.

Ein Beispiel für einen Monte-Carlo-Algorithmus ist der Miller-Rabin-Test, bei dem probabilistisch bestimmt wird, ob eine natürliche Zahl prim ist oder nicht.

Siehe auch: Liste von Algorithmen, Las-Vegas-Algorithmus, Kreiszahl, Monte-Carlo-Simulation

See also: Monte-Carlo-Algorithmus, Komplexität (Informatik), Kreiszahl, Las-Vegas-Algorithmus, Liste von Algorithmen, Miller-Rabin-Test, Monte-Carlo-Simulation, Prim, Randomisierter Algorithmus, Spezifikation