Mössingen

Wappen Karte
Wappen 140px|Deutschlandkarte, Position von Mössingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Region: Neckar-Alb
Kreis: Tübingen
Geografische Lage: 48° 24' n. Br.
09° 04' ö. L.
Höhe: 475 m ü. NN
Fläche: 50,05 km²
Einwohner: 19.972 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 399 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 72110-72116
Vorwahl: 07473
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 4 16 025
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Freiherr-Vom-Stein-Str. 20
72116 Mössingen
Offizielle Website: www.moessingen.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@moessingen.de
Politik
Bürgermeister: Werner Fifka
Gemeinderat: FWV 10, CDU 5, FWG 5,
SPD 5, Grüne 2, JuLiM 2

Mössingen ist eine Stadt am Fuß der Schwäbischen Alb, etwa 15 km südlich von Tübingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Mössingen liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb im Tal der Steinlach, einem rechten Nebenfluss des Neckars.

Geologie

Am 12. April 1983 ereignete sich auf Mössinger Markung, am Hirschkopf, der größte Bergrutsch in Baden-Württemberg. Dies ist durch die Lage Mössingens am Fuße des Albtraufs bedingt. Hier wird durch natürliche Erosion fortwährend Erdmaterial wegbefördert, sodass es zwangsläufig über kurz oder lang zu solchen Abrutschungen kommen muss.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mössingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Tübingen beziehungsweise zum Landkreis Reutlingen ¹ und zum Zollernalbkreis ²

Nehren, Gomaringen, Reutlingen ¹, Sonnenbühl ¹, Burladingen ², Hechingen ², Bodelshausen und Ofterdingen.

Stadtgliederung

Zur Stadt Mössingen gehören auch die Stadtteile Bad Sebastiansweiler, Belsen, Bästenhardt, Öschingen und Talheim.

Belsen

Belsen wird überragt von der Belsener Kapelle, einer kleinen Kirche aus dem 12. Jahrhundert, bekannt durch die rätselhaften Figuren im Westgiebel und das Sonnenloch.

Auf der Gemarkung von Belsen liegt eine große keltische Viereckschanze, die jedoch nicht archäologisch erschlossen ist.

Bad Sebastiansweiler

Bad Sebastiansweiler ist ein von Schwefelquellen umgebener Kurort, der schon im frühen 16. Jahrhundert als Heilbad genutzt wurde. Nachdem die Pest aber 1566 Mössingen und Umgebung heimsuchte, wurde das "Butzenbad" vorerst geschlossen. Seit 1947 werden die Quellen wieder genutzt.

Bästenhardt

Bästenhardt ist der jüngste Mössinger Stadtteil, da Bästenhardt erst Ende der 1950er gegründet wurde. Archäologische Grabungen lassen jedoch den Schluss zu, dass dort schon früher Menschen gelebt haben. So wurden Grabhügel aus der Hallstatt- und Kelten (um 800-500 v. Chr.) gefunden.

Öschingen

Öschingen wurde offiziell 1101 gegründet. Damals gehörte der Ort zur Grafschaft Achalm. Jedoch wurde der Ort mehrmals verkauft, bis er schliesslich endgültig württembergisch wurde. Seit 1971 gehört der Ort zu Mössingen. Öschingen gewann mehrere Medaillen im Wettbewerb "Unser schönstes Dorf."

Das Öschinger Waldfreibad ist eines der ältesten Freibäder der Schwäbische Alb. Es wurde 1934 von einem Dorflehrer gegründet und bestand damals aus einem einfachen Becken, das nur teilweise betoniert war. Heute wird es nicht mehr von der Stadt Mössingen, sondern von einem Verein namens "Freibadfreunde Öschingen" geführt.

Geschichte

Mössingens besonderer Schmuck sind seit einigen Jahren bunte Blumenwiesen, blühende Straßenrandstreifen und dufte(nde) Kreisverkehre, welche die Stadt von Frühjahr bis Herbst aufblühen lassen. Die Jury des Bundeswettbewerbs "Unsere Stadt blüht auf" der Entente Florale Deutschland verlieh der liebenswerten Blumenstadt dafür im Oktober 2001 die Goldmedaille.

Die erste urkundliche Erwähnung von Mössingen war im Jahre 774. Die Stadtrechte wurden 1974 verliehen.

1933 fand in Mössingen ein Arbeiteraufstand (sog. Mössinger Generalstreik) gegen die Regierung Adolf Hitlers statt.

1983 brachte der Bergrutsch am Hirschkopf bundesweite Aufmerksamkeit.

Politik

Es besteht eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mössingen mit den Gemeinden Bodelshausen und Ofterdingen.

Gemeinderat

Der Gemeinderat wird für eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt. Die letzte Wahl war am 13. Juni 2004. Die 29 Sitze verteilen sich wie folgt auf die Parteien und Gruppierungen:

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Werner Fifka endet am 7. Juni 2006.

Wappen

Die Stadt Mössingen darf seit 1952 ein eigenes Wappen führen. Dieses zeigt auf schwarzem Grund einen silbernen Schräglinks-Wellenbalken. Dieser soll die Teilung der Stadt durch die Steinlach darstellen. In der linken oberen Ecke befinden sich drei kleine Schildchen. Sie sollen die drei eingegliederten Gemeinden Mössingen, Öschingen und Talheim symbolisieren. In der rechten unteren Ecke ist ein Brunnen mit geteiltem Wasserstrahl zu sehen. Dieser weist auf die Schwefelquellen von Bad Sebastiansweiler hin.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Museen

Musik

Bauwerke

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Bundesstraße B 27 verbindet die Stadt nach Norden mit Tübingen und Stuttgart und nach Süden mit Hechingen.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 113.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Weblinks



See also: Mössingen, 12. April, 13. Januar, 13. Juni, 1566, 1836, 1899, 1906