Munderkingen
| Wappen | Karte |
|---|---|
| 140px Hilfe zu Wappen | 140px|Deutschlandkarte, Position von Munderkingen hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Landkreis: | Alb-Donau-Kreis |
| Geografische Lage: | 48° 19' n. Br. 9° 52' ö. L. |
| Höhe: | 516 m ü. NN |
| Fläche: | 13,08 km² |
| Einwohner: | 5157 (31. Dez. 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 394 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 89597
Alte Postleitzahl: 7932 |
| Vorwahl: | 07393 |
| Kfz-Kennzeichen: | UL |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 081 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstraße 1 89597 Munderkingen |
| Offizielle Website: | www.munderkingen.de |
| E-Mail-Adresse: | rathaus@munderkingen.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Dr. Michael Lohner |
Munderkingen liegt an der Donau und ist die kleinste Stadt im Alb-Donau-Kreis. [[Bild:Munderkingen1906.jpg|thumb|left|250px|Munderkingen an der Donau 1906]]
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Munderkingen wurde erstmals im Jahr 792 in einer Urkunde des Klosters Sankt Gallen urkundlich erwähnt. Das Stadtrecht wurde Munderkingen im Jahr 1230 von den Herren von Emerkingen verliehen. Ende des 14. Jahrhunderts verpfändeten die Habsburger Munderkingen an die Truchsessen von Waldburg. Die Stadt schloß sich daraufhin mit den ebenfalls an die Truchsessen verpfändeten Städten Mengen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee zum "Bündnis der Donaustädte" zusammen. 1680 gelang es diesen dann, die Pfandherrschaft abzuschütteln und wieder direkt unter österreichische Herrschaft zu kommen.
Mit dem Frieden von Preßburg kam Munderkingen 1805 zu Württemberg. War Munderkingen früher von Handel und Handwerk geprägt, so führte der Anschluß an die Donautalbahn 1870 auch zur Ansiedlung von Industriebetrieben. Um 1900 wurden die Mühlen an der Donau auf die Erzeugung von Elektrizität umgestellt, noch heute besteht in der Stadt ein größeres Elektrizitäts- und Umspannwerk der EnBW.
1973 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen gegründet, mit der die Eigenständigkeit der kleinen Umlandgemeinden gesichert und ihre Eingemeindung vermieden werden konnte.
Religionen
Munderkingen ist seit jeher katholisch geprägt. Zwar gab es in der Reformationszeit auch hier protestantische Bestrebungen, die jedoch von den Stadtoberen erfolgreich bekämpft wurden.
Politik
Bürgermeister
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die Amtszeit von Dr. Michael Lohner endet am 30. Juni 2007.
Gemeinderat
Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
- CDU - 55,2% (+3,4) - 11 Sitze (=)
- UWG - 30,2% (-0,2) - 6 Sitze (+1)
- Grüne - 14,7% (+6,6) - 2 Sitze (+1)
- Andere - 0,0% (-9,7) - 0 Sitze (-2)
Städtepartnerschaften
Seit dem Jahr 1987 besteht eine Städteparterschaft zwischen Munderkingen und der französischen Stadt Riedisheim im Elsass.
Verkehr
Munderkingen liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm. Es besteht ein Stundentakt nach Ulm und Sigmaringen, aber nur ein Zwei-Stunden-Takt nach Donaueschingen und Titisee-Neustadt. Munderkingen ist dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund angeschlossen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Munderkingen liegt an der Hauptroute der Oberschwäbischen Barockstraße.
Munderkingen liegt ebenfalls am Donauradweg von Donaueschingen nach Wien. Munderkingen ist so vor allem im Sommer ein beliebter Rastpunkt für viele Radwanderer.
Bauwerke
Die Donaubrücke war 1893 die erste Massivbrücke, die nach dem Dreigelenkbogensystem erbaut wurde.
Weblinks
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