Muscimol

Musicmol kommt in Pilzen der Amanita-Familie vor, vor allem im Fliegenpilz, Pantherpilz und A. Regalis. Ibotensäure ist der Ausgangsstoff, aus dem Muscimol dekarboxyliert werden kann. Dies geschieht bei fachgemäßer Trocknung des Pilzes. Muscimol ist deutlich besser verträglich als sein Ausgangsstoff und seine Wirkung ist 5-6x halluzinogener.

Die Wirkung ist allerdings nicht nur halluzinogen, sondern beinhaltet womöglich auch Tobsuchtsanfälle und gesteigerte Aggressivität. Es kann deswegen nicht vollständig den Halluzinogenen zugeordnet werden. Die letale Dosis ist höher als volkstümlicherweise vermutet wird. Da aber die Menge stark variieren kann, sind Unfälle nicht auszuschließen.

Muscimol durchläuft den Körper übrigens fast vollständig unverändert, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, den Urin wieder zuverwenden. Auf Grund seiner Nachteile, vielleicht aber auch wegen der Tatsache, dass sich Fliegenpilze nicht züchten lassen, ist der Gebrauch als Droge nicht sehr verbreitet.

Weblinks

  1. Totalsynthese von Muscimol

See also: Muscimol, Amanita, Decarboxylierung, Droge, Fliegenpilz, Ibotensäure, Letale Dosis, Pantherpilz