Müswangen
| Wappen | |
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| 98px|Wappen von Müswangen
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Luzern |
| Bezirk: | Hochdorf |
| BFS-Nr.: | 1036 |
| PLZ: | 6289 |
| Koordinaten: | 47° 14' n. Br. 8° 17' ö. L. |
| Höhe: | 783 m ü. M. |
| Fläche: | 4.50 km² |
| Einwohner: | 467 (31. Dezember 2004) |
| Website: | www.mueswangen.ch |
| Karte | |
| 299px|Karte von Müswangen
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Müswangen ist eine Gemeinde im Amt Hochdorf des Kantons Luzern in der Schweiz.
Die Gemeinde wird im Herbst 2005 über das Fusionsprojekt Hitzkirchertal abstimmen. Wird das Projekt angenommen, so wird die selbstständige Gemeinde Müswangen per 1. Januar 2007 nicht mehr existieren.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Die Gemeinde liegt auf einer Hochterrasse am Westhang des Lindenbergs. Müswangen ist die am höchsten gelegene Gemeinde auf diesem aargauisch-luzernerischen Bergrücken. Das Ortszentrum von Müswangen mit der Pfarrkirche liegt 783 m ü.M. Der höchste Punkt auf Gemeindegebiet erreicht 878 m ü.M. Der tiefste im Gitzitobel immerhin 660 m ü.M.
Müswangen grenzt an die aargauischen Gemeinden Geltwil und Buttwil im Osten und stösst auf seiner Westseite an die Luzerner Gemeinden Sulz LU, Hämikon und Schongau LU. Eine Besonderheit bildet eine vollständig von Müswanger Gebiet umschlossene Enklave von Hämikon.
Geschichte
Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortsnamens als Milizwaga datiert auf das Jahr 893. In einem Zinsverzeichnis der Zürcher Fraumünsterabtei wird der Ort um 950 Milezwanga genannt. Im Jahre 1266 werden die Güter von Müswangen dem Konvent des Klosters Oetenbach (ebenfalls in der Stadt Zürich) übertragen. Die damalige Schreibweise Miswangen findet man sowohl 1275 wie auch im Habsburgischen Urbar von 1302/03. Mit Mäusen hat der Name Müswangen nichts zu tun, der erste Namensbestandteil wird als Eigenname Milo gedeutet.
Im 19. und 20. Jahrhundert wurde auf der Müswangener Allmend Torf gestochen. Im Februar 1945 stürzte bei Müswangen ein US-Bomber ab.
Tourismus
Die gute Aussicht vom Lindenberg hat Müswangen zu einem beliebten Naherholungsgebiet werden lassen. An schönen Tagen sieht man vom Säntis über die Churfirsten, die Glarner Alpen (Glärnisch und Tödi), sowie die Gipfel des Urnerlandes bis hin zu Eiger, Mönch und Jungfrau im Berner Oberland. Nach Norden hin kann man die Höhen des Schwarzwalds erkennen.
Weblinks
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