Mykologie

Mykologie ist die Wissenschaft von den Pilzen. Dazu gehören die Schlauchpilze (Ascomycota), Basidienpilze (Basidiomycota), Jochpilze (Zygomycota), Töpfchenpilze (Chytridiomycota), Arbuskuläre Mykorrhizapilze (Glomeromycota), aber auch so unsystematische Gruppen wie Hefen und Schimmelpilze. Traditionell befassen sich Mykologen oft auch mit Schleimpilzen (Myxomycota) und Eipilzen (Oomycota), die inzwischen nicht mehr zu den Pilzen sondern zu den Protisten gezählt werden. Auch die Wissenschaft von den Flechten - die Lichenologie - gehört im weitesten Sinn zu Mykologie, da der diese Symbiose dominierende Part von Pilzen eingenommen wird.

Die moderne Mykologie begann mit Elias Magnus Fries, Christian Hendrik Persoon und Heinrich Anton de Bary und emanzipierte sich von der Botanik. Wie in anderen Gebieten der Biologie werden in der Systematik der Pilze immer mehr Methoden aus der Molekularbiologie eingesetzt, z. B. die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) oder die DNA-Sequenzanalyse.

Der Begriff Mykologie leitet sich von dem griechischen Wort μύκής (mykes) für Pilz ab. Einer griechischen Sage zufolge, gründete der griechische Held Perseus die Stadt Mykene an der Stelle, wo er sich mit Wasser erfrischte, welches sich im Hut eines Pilzes gesammelt hatte.

Literatur


Siehe auch: Portal Lebewesen

See also: Mykologie, Arbuskuläre Mykorrhizapilze, Basidienpilze, Biologie, Botanik, Christian Hendrik Persoon, DNA-Sequenzanalyse, Eipilze, Elias Magnus Fries, Flechten