Nabelschnur

[[Bild:Nabelschnur.PNG|thumb|Embryo in utero. Die Nabelschnur ist farblich markiert.]] Die Nabelschnur (lat. Funiculus umbilicalis) gibt es bei allen Säugetieren einschließlich des Menschen. Sie verbindet den Embryo bzw. Fötus im Mutterleib über die Plazenta mit dem Blutkreislauf der Schwangeren und stellt so die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff sicher.

Die menschliche Nabelschnur ist ca. 50-60 cm lang, meist spiralig gewunden und von Amnion umgeben. Beim Menschen enthält sie in der Regel drei Gefäße, nämlich zwei Nabelarterien (lat. Plural Arteriae umbilicales), die kohlendioxidreiches und nährstoffarmes Blut vom Kind zur Plazenta leiten und eine Nabelvene (lat.: Vena umbilicalis), die Blut von der Plazenta zum Kind leitet. Die rechte Nabelvene bildet sich bereits während der ersten Wochen zurück. Ist nur eine Nabelarterie nachweisbar, spricht man von einer singulären Umbilicalarterie.

Beim Menschen wird nach der Geburt die Nabelschnur meist durchtrennt, wenn sie nicht mehr durchblutet wird, bei Tieren wird sie vom Muttertier durchbissen. Die entstehende Narbe in der Mitte des Bauchs ist der Nabel. [[Bild:Neugeborenes.jpg|thumb|Neugeborenes mit abgeschnittener ]]

Nabelschnur Nabelschnur

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