Nagaland

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Nagaland (eigentlich Naga Pradesh, hindi नागालैंड) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 16.527 km² und ca. 1.55 Millionen Einwohnern (Stand 2000). Die Hauptstadt Nagalands ist Kohima (63.000 Einw.) und die offizielle Landessprache ist Englisch. Benannt ist er nach der Volksgruppe der Naga.

Ethnische Gruppen:

Religionszugehörigkeit:

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nagaland grenzt an die Bundesstaaten Arunachal Pradesh (Norden), Assam (Westen) und Manipur, sowie im Osten an Myanmar und besteht aus 7 administrativen Distrikten.

Bevölkerung

Ca. 84 % der Bevölkerung von Nagaland sind 16 Naga-Stämmen zuzurechnen, die eine indo-mongolische ethnische Gruppe darstellen, außerdem gibt es noch ca. 40.000 Chin sowie 220.000 Assamesen und 14.000 bengalische Muslime.

Über 85% der Bevölkerung sind Christen, mehrheitlich Baptisten. Diese starke christliche Prägung hat Nagaland mit seinen Nachbarstaaten Mizoram und Meghalaya sowie einem kleinen Teil von Manipur gemein und unterscheidet die Region vom ansonsten größtenteils hinduistischen Indien.

Jüngere Geschichte

Nagaland wurde am 1. Dezember 1963 ein eigener Staat. Sein Status als Teil von Indien ist seit 1956 ein Streitthema, es gibt in der Region starke Bestrebungen zur Unabhängigkeit.

Am 2. Oktober 2004 fanden in Assam und Nagaland zwei Bombenattentate statt, in welchen mindestens 57 Menschen getötet und über 100 verletzt wurden. Offiziellen Verlautbarungen zufolge waren diese Attentate auf Separatisten zurückzuführen, die der United Liberation Front of Asom und der National Democratic Front of Boroland (NDFB) angehören sollen.

Weblinks


Kategorie:Indischer Bundesstaat

See also: Nagaland, 1. Dezember, 1963, 2. Oktober, 2004, Andamanen und Nikobaren, Andhra Pradesh, Arunachal Pradesh