Nakhon Pathom
Nakhon Pathom (ursprünglich Nakhon Chaisi, in Thai นครปฐม ) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz (Changwat) in Zentralthailand und liegt ca. 50 km westlich der Hauptstadt Bangkok.
Nakhon Pathom lag vor 200 Jahren am Golf von Thailand, der sich jedoch stetig infolge der Sedimentation nach Süden zurückzieht. Nakhon Pathom gilt zusammen mit Ratchaburi und Singburi als eine der ältesten Städte Thailands, deren Gründung auf etwa 40 v. Chr. datiert wird. Es gehörte lange zu den bedeutenden Hauptorten eines angesehenen Königreichs der Mon (Lopburi bis weit nach Malaysia hinein). Der indische König Ashoka sandte zu dieser Zeit Mönche nach Siam, die den Theravada-Buddhismus bekannt machen sollten. Sie kamen nach Nakhon Pathom und bereisten von dort aus das Land. Daraus leitet sich das Selbstverständnis der Stadt her, den Buddhismus in ganz Siam verbreitet zu haben.
Sehenswürdigkeiten
- Phra Pathom Chedi (Hl. Chedi des Anfangs) – gilt als höchstes buddhistisches Bauwerk weltweit und ist ca. 127 m hoch, von König Rama IV. Mongkut in seiner Lebensphase als Wandermönch im Dschungel wiederentdeckt (seit 1853 restauriert) und von dessen Sohn, Rama V. Chulalongkorn, mit feinen chinesischen Ziegeln überzogen.
- Phra Ruang Rochanarit - etwa 8 m hoher, stehender Buddha in der nördlichen Kapelle.
- Neues Museum am südlichen Eingang des Templekomplexes, das vor allem Objekte aus der Dvaravati-Periode zeigt, die während der Bauarbeiten am Chedi und bei umliegenden Ausgrabungen gefunden wurden sowie Buddha-Statuen im Mon-Stil
Lokale Feste
- Das Phra Pathom Chedi Fest – im November anschließend an das Fest Loi Krathong erinnert für mehr als 7 Tage ein buntes Treiben mit Gebeten der Mönche an die Bedeutung des Chedi (und der Stadt) für den Buddhismus in Thailand.
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