Neokorporatismus

Der Neokorporatismus ist eine pluralistische Demokratietheorie über die dezentrale Ausübung von Macht.

Ihn zeichnet eine starke Rolle der Verbände aus. Diese greifen offiziell (und legal) in die Ausübung politischer Macht ein, da die Regierenden häufig nicht über die nötige Sachkenntnis verfügen. In bestimmten Bereichen des Staates übernehmen sie de facto die Rolle von Nebenregierungen. Ein Beispiel ist das Bündnis für Arbeit der rot-grünen Regierung seit 1998.

Der Neokorporatismus ist, im Gegensatz zu Lobbies oder pressure groups vielfach institutionalisierter Statur.

Eine Gegentheorie ist die Pluralistische These.

Siehe auch: Demokratie, Demokratietheorie, Pluralismus, Pluralistische These.

Weblinks

Stichwort Korporatismus im Handwörterbuch des politischen Systems der BRD bei der Bundeszentrale für politische Bildung

See also: Neokorporatismus, 1998, Demokratie, Demokratietheorie, Deutsche Bundesregierung, Lobby, Pluralismus, Pluralistische These, Politik, Staat