Neue Deutsche Todeskunst
Die Neue Deutsche Todeskunst (kurz NDT) bezeichnet ab Anfang der 90er - mit ironischer Anlehnung an die Neue Deutsche Welle - deutschsprachige Projekte aus dem Dark Wave-Umfeld.
Die Gruppen spielen melancholisch und nihilistisch angehauchte Liedtexte auf vorwiegend poetischer Basis. Der Begriff wurde durch einen betrunkenen Mitarbeiter des Labels Danse Macabre verwandt um die Band Relatives Menschsein zu umschreiben und von dem Journalisten Sven Freuen des Musikmagazin Zillo genutzt. Der Begriff wurde in der folgenden Zeit für die durch das Label vertriebene Musik prägend. Ein Großteil der Gruppierungen konnte sich jedoch nicht mit dem Titel anfreunden.
Ab Mitte der 90er durch Stiländerung diverser Vertreter (z.B. Das Ich) wieder in Vergessenheit geraten.
Beispiele sind:
- Goethes Erben
- Das Ich
- Relatives Menschsein
- Lacrimosa (in der Frühphase der Band)
- Christian Dörge
- Misantrophe
- Endraum
- Adversus
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