Neue Juristische Wochenschrift

Die Neue Juristische Wochenschrift (NJW) ist die bedeutendste juristische Zeitschrift für die juristische Praxis (Rechtsanwälte, Notare und alle anderen Juristen) in Deutschland. Die Leserzahl beziffert die NJW selbst auf etwa 100.000 Personen. Die Auflage beträgt etwa 51.000 Exemplare.

Die NJW ging nach dem zweiten Weltkrieg aus der Juristischen Wochenschrift hervor, die während der NS-Zeit auch Hauptorgan der NS-Justiz war. Valentin Heins war nach 1945 Gründungsherausgeber. Seit 1947 erscheint die Zeitschrift unter dem jetzigen Titel.

Die Zeitschrift wird im Verlag C. H. Beck von Rechtsanwälten herausgegeben. Die Redaktion hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die NJW erscheint im Offset-Druckverfahren und liefert im Abonnement auch die Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) mit. Die NJW gibt den größten Stellenmarkt für Juristen heraus.

Auf einzelne Artikel verweist man durch Angabe des Kürzels „NJW“, des Jahrgangs und der Seite. Bei Verweisen auf Gerichtsentscheidungen, die in der NJW abgedruckt worden sind, wird zusätzlich das Gericht genannt. So steht beispielsweise die Angabe „BVerfG NJW 2003, 3111“ für ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts („Lehrerin mit Kopftuch“), das 2003 im Heft Nr. 43 auf den Seiten 3111 bis 3122 abgedruckt wurde.

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ISSN: 0341-1915

See also: Neue Juristische Wochenschrift, Bundesverfassungsgericht, Frankfurt am Main, Rechtsanwalt, Valentin Heins, Verlag C. H. Beck, Zeitschrift für Rechtspolitik, Juristische Wochenschrift