Neuronaler Schaltkreis nach Leary

Unter einem Neuronalen Schaltkreis nach Timothy Leary versteht man ein „Basisprogramm“ der menschlichen Psyche, das bestimmte Aspekte des Verhaltens steuert. Die Bezeichnung rührt von der Annahme her, dass diese Verhaltensmuster und Wahrnehmungsarten in bestimmten Regionen des Gehirns beheimatet seien, und somit letztlich auf Neuronalen Erregungskreisen basieren. Konzeptionell ist die Idee aber eher mit der Unterteilung der menschlichen Psyche in Es, Ich und Über-Ich vergleichbar, wie sie von Sigmund Freud vorgenommen wurde.

Thimothy Leary glaubte das der menschliche Geist am besten durch acht neuronale Erregungsschaltkreise dargestellt werden kann. Jede Etappe, jeder Schaltkreis repräsentiert eine höhere Stufe der Entwicklung als der vorhergehende. Vom ersten, dem am niedrigsten entwickelten, bis zum vierten Schaltkreis sind alle im linken Hirnlappen des Endhirn verankert. Diese vier Bewußtseinsebenen oder hier Schaltkreise genannt, sind mit dem Überleben von Organismen auf der Erde stark verknüpft. Fünfter bis achter Schaltkreis, welche Leary im rechten Hirnlappen vermutet, ist für die zukünftige Entwicklung des Menschen vorgesehen und bei der Mehrheit der Leute heutzutage noch nicht richtig Ausgeprägt. Vielmehr kann man davon ausgehen das sie sich in einer Art Winterschlaf befinden.

Schaltkreise

Nach Leary hat der Mensch mindestens acht prägende Schaltkreise, von denen normalerweise nur die ersten vier benutzt werden:


Die Idee solcher Schaltkreise wurde zum Beispiel von Robert Anton Wilson aufgegriffen, der sich in vielen seiner Bücher, unter anderem Quantum Psychology, auf dieses Konzept bezieht. Eine andere Beschreibung von seelischen Stufen findet sich bei Ken Wilber, Das Spektrum des Bewusstseins.

Eine grobe Korrelation der Stufen der Schaltkreise mit den Bewusstseinsstufen des Menschen kann festgestellt werden.

Literatur

Siehe auch


Kategorie:Parawissenschaft Kategorie:Psychologie

See also: Neuronaler Schaltkreis nach Leary, Akasha-Chronik, Alkohol, Bewusstsein, Carl Gustav Jung, Chakra, Desoxyribonukleinsäure, Ecstasy, Erotik, Es (Psychoanalyse)