New York Knicks

New York Knicks
Conference: Eastern Conference
Division: Atlantic Division
Gründungsjahr: 1946
Meisterschaften: 2 (1970, 1973)
Besitzer James L. Dolan
General Manager: Isiah Thomas (seit 2003)
Trainer: Herb Williams (Interim, seit 2005)

Die New York Knickerbockers sind eine in New York City ansässige Basketball-Mannschaft der nordamerikanischen Profiliga NBA. Die Knicks sind neben den Boston Celtics das einzige Team, das seit der Gründung der Liga 1946 in der NBA vertreten ist. Ihre Heimspiele tragen sie im Madison Square Garden aus.

Im Gegensatz zu den Celtics und den Lakers zählten die Knicks nicht von Anfang an zu den besten Teams der NBA. Erst Anfang der Siebziger hatte man ein Meisterschaftsteam zusammen. Trainiert von Red Holzman gewann die Mannschaft um Walt Frazier, Willis Reed, Dave DeBusschere und Bill Bradley die Meisterschaft von 1970 gegen die Lakers. Zwei Jahre später trafen die Knicks, verstärkt mit Jerry Lucas und Earl Monroe, in den Finals erneut auf LA und unterlagen diesmal. 1973 trafen sich beide Teams ein drittes Mal im Finale, das nun wieder die Knicks gewannen.

Schon Mitte der Siebziger fielen die Knicks wieder zurück ins Mittelmaß. Bis 1977 waren fast alle Stars der Meistermannschaft zurückgetreten. Aber in der Saison holte man Bob McAdoo, einen jungen dominanten Center. In der Draft von 1979 konnte mit Michael Ray Richardson ein weiterer vermeintlicher Hoffnungsträger verpflichtet werden. Aber beide Spieler wurden den Erwartungen nicht gerecht, und die Knicks konnten nicht an alte Erfolge anknüpfen.

1985 gewannen die Knicks die erste Draft Lottery, und damit die Rechte am Ausnahmetalent Patrick Ewing. Um ihn wollte man in New York eine neue erfolgreiche Mannschaft aufbauen. Bis Anfang der Neunziger verlief das Unternehmen erfolglos. Das änderte sich, als 1991 Erfolgstrainer Pat Riley verpflichtet werden konnte. Die Knicks steigerten sich ernorm, kamen aber lange Zeit nicht an Michael Jordans Chicago Bulls vorbei. Erst 1994, im Jahr nach Jordans Rücktritt, erreichten die Knicks die NBA-Finals. Dort unterlag das Team um Pat Ewing allerdings den Houston Rockets mit Hakeem Olajuwon. Im Jahr darauf verpasste man den Finaleinzug, und Pat Riley trat zurück.

Ewings Leistungszenit war Mitte der Neunziger überschritten, und so sanken die Knicks zurück ins Mittelmaß. Allerdings gelang ihnen 1999 das Kunststück, als Achtplatzierte Mannschaft in die Finals vorzustoßen, wo man allerdings gegen die San Antonio Spurs verlor. 2001 wurde Ewing verkauft, und der Neuaufbau des Teams begonnen. Der dabei glücklose Manager Scott Layden wurde 2003 entlassen und durch Isiah Thomas ersetzt. Dieser holte unter am Stephon Marbury im Spielertausch nach New York, blieb aber bislang nicht erfolgreicher als sein Vorgänger.

Weblinks

See also: New York Knicks, 1946, 1970, 1970er, 1973, 1977, 1979, 1985, 1991, 1994