Niigata
Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Niigata, der Artikel über die gleichnamige Präfektur befindet sich unter Präfektur Niigata.
Niigata (jap.: 新潟市; -shi) oder Nīgata ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur Niigata auf Honshū, der Hauptinsel von Japan. Niigata liegt an der Mündung des Shinano-Flusses, und ist eine der größten Hafenstädte an der Küste zum japanischen Meer.
Niigata hat ungefähr 780.000 Einwohner und liegt 200 km nördlich von Tōkyō.
Die Region ist ein Erdöl- und Erdgas-Fördergebiet, daher gibt es hier auch Erdölraffinerien. Daneben spielt die Papier-, Nahrungsmittelindustrie, sowie Maschinen- und Schiffbau eine bedeutende wirtschaftliche Rolle.
Historisches
1949 wurde die Niigata-Universität gegründet. Im Jahre 1964 wurde Niigata durch ein Erdbeben in großen Teilen zerstört. Teile der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 wurden in Nīgata ausgetragen. Im Juli 2004 kam es in der Region zu heftigen Überschwemmungen. Am 23. Oktober 2004 ereignete sich wieder ein starkes Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richterskala, bei dem insgesamt 150 Menschen starben und über 1500 verletzt wurden, das Epizentrum befand sich in der Nähe der Stadt.
Siehe auch: Liste der Städte in Japan
Weblinks
- Offizielle Website (Englisch)
- Offizielle Website (Japanisch)
