Nikolausphysik

Unter dem Begriff Nikolausphysik wurden gegen Ende der 1990er-Jahre in humoristisch-satirischen Kreisen als wissenschaftliche Arbeiten deklarierte Artikel veröffentlicht, welche entweder die Existenz des Weihnachtsmanns (hier in Äquivalenz mit Nikolaus) beweisen oder widerlegen möchten. Vertreter der "Nicht-Existenz"-Theorie berufen sich dabei auf ein Rechenmodell aus dem hervorgeht, dass sich der Weihnachtsmann mit 1040km/s bewegen müsste, um innerhalb der Weihnachtsnacht alle Kinder der Welt zu beschenken. Nach diesem Rechenmodell würde jedoch der Weihnachtsmann mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton belastet, was kein uns bekanntes Lebewesen überleben würde. Aus dieser Rechnung schließen daher die Vertreter der "Nicht-Existenz"-Theorie, dass es den Weihnachtsmann nicht geben kann. Die Vertreter der Existenz-Theorie argumentieren, dass der Weihnachtsmann ein übersinnliches oder extraterrestrisches Wesen sei, dass sich mit uns unbekannter Technologie fortbewegt und deshalb nicht unter den oben skizzierten Einschränkungen, die nur in der klassischen Physik gelten, leben muss. Die Theorie von der Existenz des Weihnachtsmanns sieht sich aber auch durch angeblich tausendfach dokumentierte Augenzeugenberichte seit dem Ende des 19. Jahrhundert legitimiert, in denen Menschen unerklärliche Schenk-Phänomene beschreiben. So erschien einer Angabe zufolge in der Nikolausnacht 1994 nach einem Lichtblitz von weniger als einer halben Sekunde auf einem von Kameras überwachten Teller Schokoladen- und Spielzeuggeschenke ohne das jemand diese dort hinstellte.

Siehe auch: Portal Weihnachten, Weihnachtsmann

See also: Nikolausphysik, Existenz, Newton, Physik, Portal Weihnachten, Technologie, Weihnachtsmann, Zeuge, Äquivalenz