Stickoxide

Stickoxide oder Stickstoffoxide ist eine Sammelbezeichnung für die gasförmigen Oxide des Stickstoffs. Sie werden auch mit NOx abgekürzt, da es auf Grund der vielen Oxidationsstufen des Stickstoffs mehrere Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen gibt. Manchmal wird die Abkürzung NOx auch für die sog. Nitrosen Gase (s.u.) verwendet.

Die wichtigsten sind:


Stickoxide wirken oxidierend und können als Oxidationsmittel eingesetzt werden (teilweise Verwendung in der Raketentechnik): 2 NO + C --> N2 + CO2

N2O wird auch Lachgas genannt; es wurde früher als Narkosemittel verwendet. Der Treibhauseffekt von N2O ist 150-mal stärker als der von CO2.

Stickstoffmonoxid tritt im menschlichen Körper als Botenstoff auf und findet in der Behandlung u.a. von Angina pectoris Anwendung.

Distickstofftrioxid: Ist in kondensierter Form (-21°C) tiefblau und in fester Form (-102°C) blaßblau gefärbt. Bei Temperaturen oberhalb 0°C zerfällt die Verbindung in Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid. Aufgrund dieser Eigenschaft kann man den Siedepunkt nicht feststellen.

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Nitrose Gase

Nitrose Gase ist ein Trivialname für ein Gemisch Stickstoffoxid-haltiger Gase, und zwar im wesentlichen aus Stickstoffmonoxid, NO, und Stickstoffdioxid, NO2. Nitrose Gase entstehen u.a. bei der Reaktion von Salpetersäure, HNO3, mit organischen Stoffen oder Metallen.

Die typisch rotbraunen Dämpfe der nitrosen Gase werden im wesentlichen durch das Stickstoffdioxid, NO2, hervorgerufen. Nitrose Gase haben einen charakteristischen stechenden Geruch und können mit Verzögerung von mehr als 24 Stunden nach dem Einatmen noch zu einem Lungenödem führen

Auswirkungen von Stickoxiden

Literatur

Siehe auch:

See also: Stickoxide, Angina pectoris, Lachgas, Lungenödem, Narkosemittel, Oxid, Oxidationsmittel, Ozon, Rauchgasentstickung, Salpetersäure