NLP-Vorannahmen
Die 10 wichtigsten "Vorannahmen" der NLP
- Die Landkarte ist nicht das Gebiet.
Damit ist gemeint, dass das, was wir erkennen, nie mit der Objektiven Realität übereinstimmen kann
(vergl. Konstruktivismus und selektive Wahrnehmung)
- Der positive Wert eines Individuums bleibt konstant, aber die Angemessenheit von Verhalten kann bezweifelt werden.
- Menschen treffen innerhalb ihres Modells von der Welt grundsätzlich die beste ihnen subjektiv mögliche Wahl.
- Jedes Verhalten wird durch eine positive Absicht motiviert.
Auch hier gilt: das Akzeptieren einer subjektiv positiven Absicht geht nicht mit einer Gleichmachung jeglicher Auswirkung einher. Sie dient im therapeutischen Kontext nur dazu für den nächsten Schritt eine Umlenkung der Energie zu ermöglichen.
- Menschen haben alle Ressourcen in sich, um jede gewünschte Veränderung an sich vorzunehmen.
Eingeschränkt wird diese Regel durch krankhafte Störungen der Psyche bzw. physische Leiden.
- Es gibt in der Kommunikation keine Fehler oder Defizite. Alles ist Feedback.
Durch diese Vorannahme wird der Weg zur verletzungsfreien Annahme von Kritik eröffnet. Einseitige Schuldzuweisungen sind auch nach Watzlawick (Interdependenz) grundsätzlich falsch.
- Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält.
Nicht was Du tust zählt, sondern wie Deine Umgebung auf Dich reagiert.
- Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes.
Auch ein Satz der Delphinstrategie um Blockaden zu vermeiden. Eine beliebte Konfusion wird hiermit erzeugt: "Es ist so!" - "Oder auch nicht!!"
- Widerstand beim Kunden/Klienten bedeutet mangelnde Flexibilität auf Seiten des Beraters.
Es gibt immer einen dritten Weg.
Eine Übersicht der Betrachtung von menschlichen Mustern in der NLP sind die sog. Meta-Programme, welche nach Ansicht von NLPlern die zum Teil unbewussten Entscheidungsprozesse von Menschen begleiten. Die eigentliche Arbeit in der NLP läuft entlang klar vorgegebener Handlungs- und Gesprächsformeln ab. Ein sog. NLP-Format enthält somit Anweisungen, die den Beratungsprozess qualifizieren. Das Instrument zur Prüfung auf soziale oder systemische Verträglichkeit ist ebenfalls vorgegeben und wird Öko-Check genannt. Die Zukunftsabfrage auf Kongruenz mit den eigenen Wünschen hat ebenfalls eine bestimmte Form und heißt Future-Pace.
Siehe auch: Psychologie
