Non-Hodgkin-Lymphom


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Artikel sollte dringend überarbeitet werden: seltene Formen werden erwähnt (kutane Lymphome), die häufigsten Formen fehlen z.B. follikuläres Lymphom, WHO-Klassifikation statt Kiel Klassifikation, Stadieneinteilung hat mit Histologie nichts zu tun, Therapie viel zu kurz, Rituximab?? etc. etc.

Die Non-Hodgkin-Lymphome sind eine vielgestaltige Untergruppe der malignen Lymphome. Zu ihnen zählen:

  1. die chronisch lymphatische Leukämie (CLL)
  2. die Haarzellleukämie
  3. das Plasmozytom
  4. der Morbus Waldenström
  5. die kutanen malignen Lymphome
  6. das MALT - Lymphom ( mucosa associated lymphoid tissue )
Inhaltsverzeichnis

Ursache

Pathogenetisch spielen Virusinfektionen ( HTLV-1-Viren beim südjapanischen T-Zell-Lymphom, EBV-Viren beim Burkitt-Lymphom, Kaposisarkomvirus ) und chromosomale Aberrationen ( t[8:14], t[14:18], t[11,14]- Translokationen ) eine Rolle. Die Einteilung der Lymphome erfolgt nach der aktualisierten Kiel-Klassifikation von 1992.

Symptome

  1. meist nicht schmerzhafte Lymphknotenvergrößerung
  2. Leistungsminderung, Müdigkeit
  3. evtl. B-Symptomatik ( Fieber >38°C, Nachtschweiß, Gewichtsverlust ), prognostisch ungünstig

Im Labor finden sich folgende Veränderungen:

  1. Anämie
  2. Leukopenie ( Lymphopenie, Eosinophilie )
  3. Thrombopenie
  4. Entzündungszeichen ( Blutsenkungsgeschwindigkeit erhöht, alpha2-Globuline und Fibrinogen erhöht
  5. Eisen erniedrigt, Ferritin erhöht
  6. bei B-Zell-Lymphomen ( Plasmozytom, Morbus Waldenström ) monoklonale Gammopathie
  7. häufig Antikörpermangelsyndrom

Diagnose

Die Diagnose wird histologisch anhand der Biopsie eines betroffenen Lymphknotens gestellt. Für die Stadieneinteilung nach der Ann-Arbor-Klassifikation ist die Histologie unumgänglich. Weitere wichtige Untersuchungen sind:

  1. Röntgen und CT des Thorax
  2. Sonographie des Bauchraums
  3. Knochenmarkshistologie

Stadieneinteilung

Weltweit ist heute eine Klassifikation der bösartigen Lymphome üblich, die 1971 in Ann Arbor, Michigan entwickelt wurde.

Zusatz A = keine Allgemeinsymptome (Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust), B = mit Allgemeinsymptomen, E = Befall ausserhalb von Lymphknoten und Milz.

Therapie

Die Therapie richtet sich nach dem Ann-Arbor-Stadium der Erkrankung.

Stadium niedrigmaligne Lymphome hochmaligne Lymphome
I Bestrahlung IA: Bestrahlung
IB: Polychemotherapie nach CHOP
II Bestrahlung Polychemotherapie nach CHOP
III und IV palliative Chemotherapie Polychemotherapie nach CHOP

Selbsthilfegruppe

See also: Non-Hodgkin-Lymphom, 1971, Ann-Arbor-Klassifikation, Ann Arbor, Anämie, Blutsenkungsgeschwindigkeit, CHOP, CLL, Chemotherapie