Oak Island

Oak Island (dt. Eicheninsel) ist eine von vielen Inseln in der Mahone-Bucht an der Westküste von Neuschottland, Kanada. Sie ist in der ganzen Welt bekannt für den dort gefundenen, von Menschenhand gegrabenen Schacht (umgangssprachlich Money Pit -- Geldloch genannt). Man vermutet auf seinem Grund die Reichtümer von Kapitän William Kidd, die verloren Manuskripte von Sir Francis Bacon, einen Inka-Schatz oder Beweise für Atlantis -- je nachdem wen man dazu befragt.

1795 entdeckten junge Holzfäller auf der Insel Bearbeitungsspuren an Bäumen und im Boden. Bei einer gezielten Nachsuche fanden sie einen Schacht. Als sie in die Tiefe gruben, kamen alle 3 Meter säuberlich geschichtete Baumstämme zum Vorschein. Die Grube lief jedoch voll Wasser, bevor die Schatzsucher den Grund erreichten. Irgendwann gaben sie dann auf.

Es folgten zahlreiche Versuche mit Pumpen und jeweils modernster Grabungstechnik. Sie brachten jedoch nur neue Lagen mit Baumstämmen hervor. Auch Franklin D. Roosevelt, früherer Präsident der USA, soll sich erfolglos als Schatzsucher auf Oak Island betätigt haben. Bis heute hat die Insel trotz intensivster Bemühungen ihr Geheimnis nicht freigegeben.

Diese Insel war auch das Vorbild für den Roman "Riptide" von Douglas Preston und Lincoln Child, in dem mit einer hochmodernen Ausrüstung versucht wird, den Schatz zu bergen.

Siehe auch: Schatzinsel

Literatur

Weblinks

Koordinate: 44° 30' 48" N, 64° 17' 43" W

See also: Oak Island, 1795, Atlantis (Insel), Douglas Preston, Francis Bacon (Philosoph), Franklin D. Roosevelt, Holzfäller, Inka, Kanada