Oberried (Breisgau)
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Bild:Wappen fehlt.jpg | 140px|Lage von Oberried in Deutschland |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald |
| Fläche: | 66,32 km² |
| Einwohner: | 2.725 (Februar 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² |
| Höhe: | 549 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 79254 |
| Vorwahl: | 07661 |
| Geografische Lage: | 47° 56' n. Br. 07° 57' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | FR
|
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 084 |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Klosterplatz 4 79254 Oberried |
| Offizielle Website: | www.oberried.de |
| E-Mail-Adresse: | gemeinde@oberried.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Franz-Josef Winterhalter (FWV) |
| Gemeinderat: (Wahl am 13. Juni 2004; 16 statt 13 Sitze) | CDU 47,0% (-0,3) - 8 Sitze (+1) FWG 30,4% (-3,1) - 5 Sitze (+1) SPD 22,6% (+3,4) - 3 Sitze (+1) |
Oberried ist eine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Ortsteile
Oberried, Hofsgrund, St. Wilhelm, Zastler
Geschichte
Das "Tal ob dem Ried" wurde wohl seit dem frühen 12. Jahrhundert besiedelt. 1237 wurde dort ein Zisterzienserinnen-Kloster erbaut, daß aber schon 1252 an die Wilhelmiten überging. Nachdem die Vogteirechte über Oberried an die Schnewelins übergegangen waren, fielen sie 1496 an die Stadt Freiburg im Breisgau. 1507 wurde das Kloster aufgegeben, aber nach dem Fall Freiburgs an Preußen 1679 neu errichtet. 1806 fiel Oberried im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses an das neu errichtete Großherzogtum Baden. Dort wurde es zunächst dem Landamt Freiburg II, ab 1819 dem vereinigten Landamt Freiburg zugeteilt. Seit 1939 gehörte Oberried zum Landkreis Freiburg, bevor es im Zuge der Kommunalreform der 1970er Jahre in den neuen Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald kam.
Eingemeindungen
- 1936: Weilersbach; Hanisenhof (aus der Gemeinde Burg); Helmlehof (aus der Gemeinde Dietenbach)
- 1974: Hofsgrund, St. Wilhelm, Zastler
Ortsteile
St. Wilhelm
1266 wurde von Johannes von Urberg eine Zweistelle des Oberrieder Klosters gegründet. Die sich entwickelnde Siedlung um das Kloster wurde bald nach den Wilhelmiten "St. Wilhelm" genannt. Obwohl das Kloster wohl noch bis zum dreißigjährigen Krieg bestand, gingen die Vogteirechte 1496 an Österreich über. 1806 fiel St. Wilhelm an das Großherzogtum Baden. Dort wurde es zunächst dem Landamt Freiburg II, ab 1819 dem vereinigten Landamt Freiburg zugeteilt. Seit 1939 gehörte St. Wilhelm zum Landkreis Freiburg. Zum 1. Oktober 1974 wurde St. ^Wilhelm nach Oberried eingemeindet.
Wirtschaft und Infrastruktur
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Schniederlihof
- Altes Kloster und Klosterkirche
Naturdenkmäler
- Schauinsland
- Bergwildpark Steinwasen mit der längsten Erlebnis-Seilbrücke der Welt(Spannweite: 218m, Höhe: 30m)
Besonderes
Bei Oberried liegt der Barbarastollen. In diesem ausgedienten Silberbergwerkstollen lagert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe seit 1975 (damals noch als Bundesverband für den Selbstschutz) Mikrofilmkopien wichtiger Kulturgüter ein. Die Archivierung erfolgt aufgrund der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut.
Weblinks
- Offizielle Website
- Ehrenamt, Urlaub und Business in Oberried mit St.Wilhelmertal, Zastler und Hofsgrund
- DRK Einsatzeinheit 3 Freiburg Land
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