Objektkunst
Die Objektkunst ist eine aus der Assemblage besonders seit Ende der 50er Jahre des 20.Jahrhunderts weiter entwickelte Kunstform, die einen oder mehrere vorgefundene Gegenstände – teilweise auch bearbeitet oder verfremdet – zum Kunstwerk erklärt. Die Ursprünge dieser Ausdruckform liegen in den Collagen des Kubismus und Dadaismus, sowie in Marcel Duchamps Ready-mades.
In den 60er Jahren nahm die Objektkunst monumentale Formen an und entwickelte sich bis Ende des 20. Jahrhunderts zu begehbaren Environments und Architekturgebilden in Anlehnung an die dadaistischen Merzbauten von Kurt Schwitters.
Siehe auch: Konzeptkunst, Nouveau Réalisme, Objet trouvé, Papier collé
