Ökonometrie
Die Ökonometrie ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, welches die ökonomische Theorie sowie mathematische Methoden und statistische Daten zusammenführt, um wirtschaftstheoretische Modelle empirisch zu überprüfen und ökonomische Phänomene quantitativ zu analysieren. Der Begriff Ökonometrie wurde von Ragnar Frisch und Joseph Schumpeter in den frühen 1930ern entwickelt. Dieser Prozess kulminierte in der Gründung der Econometric Society und dem Journal Econometrica (1933). Ökonometrische Methoden werden vor allem in der Volkswirtschaftslehre, aber auch in der Betriebswirtschaftslehre eingesetzt. Zu den wichtigsten Hilfsmitteln beim Erstellen ökonometrischer Modelle zählt dabei die Regressionsanalyse. In der modernen Ökonometrie werden computerorientierte Modelle immer wichtiger. Hierzu zählen z.B. Monte-Carlo-Simulation, nonlineare Modelle, Bayesian Econometrics, Volatilität, oder künstliche neuronale Netze.
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Nobelpreisträger
- 1980 erhielt Lawrence Klein den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für die Entwicklung ökonometrischer Modelle und deren Anwendung zur Analyse von Wirtschaftsentwicklungen und von wirtschaftspolitischen Maßnahmen
- 1989 erhielt Trygve Haavelmo den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für die wahrscheinlichkeitstheoretische Fundierung der Ökonometrie und die Analyse simultaner ökonomischer Strukturen
- 2000 erhielten James Heckman und Daniel McFadden den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für ihre mikroökonometrischen Forschungen im Bereich der Selektion und der Analyse diskreter Entscheidungen.
- 2003 erhielten Robert Engle und Clive Granger den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für ihre Ergebnisse im Bereich der Zeitreihenanalyse.
Weitere wichtige Ökonometriker
- Takeshi Amemiya
- Francis Diebold
- Herman van Dijk
- David Hendry
- Helmut Lütkepohl
- Peter C.B. Phillips
- Timo Teräsvirta
Siehe auch
Weblinks
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