Ökonomisches Prinzip
Das Ökonomische Prinzip(auch als Input-Output Relation bekannt) beschreibt den Koordinationsmechanismus, nach dem in der Volkswirtschaftslehre versucht wird, möglichst viele der unbegrenzten Bedürfnisse trotz der begrenzten Mitteln (knappe Güter) zu befriedigen. Es gibt das Ökonomische Prinzip in zwei Ausprägungen:
- 1. Minimalprinzip bzw. Minimumprinzip
- Der Mitteleinsatz soll so gering wie möglich (minimal) sein
- Das zu erreichende Ziel ist vorgegeben
- Beispiel: Mit möglichst wenig Benzin eine gegebene Anzahl von Kilometern fahren
- 2. Maximalprinzip bzw. Maximumprinzip
- Der Mitteleinsatz ist vorgegeben
- Es soll ein möglichst hohes (maximal) Ziel erreicht werden
- Beispiel: Mit einer gegebenen Benzinmenge möglichst viele Kilometer fahren
Das ökonomische Prinzip ist ein rein formaler Grundsatz, der lediglich die Art und Weise („das Wie“) des Wirtschaftens beschreibt. Das Prinzip macht keine Aussagen über die Zielsetzungen oder Motive des Wirtschaftens (Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung, Vergrößerung der Marktanteile).
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