Ölpest

thumb|Ölteppich Eine Ölverschmutzung ist die Verschmutzung von Meeren durch Rohöl oder Schweröl, hauptsächlich durch havarierte Öltanker. Bei einer größeren Verschmutzung, insbesondere wenn auch die Küste betroffen ist, spricht man von Ölpest.

Öl ist leichter als Wasser und schwimmt deshalb an der Wasseroberfläche und es bildet sich ein Ölteppich. Die Zähigkeit und die Giftigkeit des angeschwemmten Öls führt in der Regel zu einem Massensterben von Seevögeln und anderen Tieren des betroffenen Ökosystems. Besonders eine Ölpest in kälteren Meeren hat über Jahre hinaus katastrophale Auswirkungen auf die Fauna, da dort das Öl noch zäher ist und langsamer abgebaut wird als in wärmerer Umgebung.

Zur Bekämpfung einer Ölpest wird versucht, das auf der Wasseroberfläche schwimmende Öl mit Spezialschiffen abzusaugen. Der Einsatz chemischer Mittel, die das Öl verklumpen und auf den Meeresgrund absinken lassen, gilt als problematisch, da anstelle des Ökosystems Küste das (weniger sichtbare) Ökosystem Meeresboden verseucht wird. Wenn das Öl an der Küste angelangt ist, hilft auch das Säubern der Strände nicht mehr; die Lebewesen sind dann bereits vergiftet oder erstickt.

Große Tankerkatastrophen

thumb|left|Arbeiter reinigen ein Küstengebiet (Prince William Sound beaches)

Weitere Schiffsunglücke mit größeren Ölverschmutzungen

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See also: Ölpest, 13. November, 15. Februar, 18. März, 1967, 1978, 1989, 1993, 1996, 1998