Operon

Ein Operon ist eine Funktionseinheit auf der DNA, bestehend aus Promotor, Operator und (Struktur-)Genen, die ein oder mehrere Proteine synthetisiert. Durch bestimmte Stoffe, die von der Zelle aufgenommen oder in der Zelle gebildet werden, kann die Synthese einer m-RNA bei der Transkription an- oder abgeschaltet werden. Damit wird die Synthese von Polypeptiden aktiviert oder gehemmt. Das Operon-Modell der Genregulation wurde 1961 von den französischen Wissenschaftlern François Jacob und Jacques Lucien Monod entwickelt. Dieses Modell gilt jedoch nur für Prokaryoten, also Einzeller ohne Zellkern.

Genregulation am Beispiel des Lactose-Operons thumb|200px|Übersicht über Bau und Funktion des lac-Operons

Sinn: Durch diese Regulation kann eine das Bakterium die für den Abbau von Lactose notwendigen Enzyme genau dann synthetisieren, wenn sie auch tatsächlich gebraucht werden: wenn außer Lactose keine andere Energiequelle in der Umgebung vorhanden ist.

Weblinks

See also: Operon, 1961, Desoxyribonukleinsäure, Enzym, François Jacob, Gen, Jacques Lucien Monod, Lactose, Operator, Prokaryoten