Otto I. (Sachsen)

Otto I. genannt der Erlauchte (877 bezeugt, † 30. November 912) aus der Familie der Liudolfinger war der jüngere Sohn des Grafen Liudolf und wurde als Nachfolger seines Bruders Brun Herzog von Sachsen, als dieser 880 im Kampf gegen die Wikinger fiel.

Otto war Graf im Eichsfeld sowie (888) in Südtthüringen, ist 908 als Laienabt von Hersfeld bezeugt. Einer umstrittenen Überlieferung zufolge nahm Otto am Italienzug des Jahres 894 teil, bei dem er zum Kommandanten von Mailand ernannt worden sein soll.

Otto der Erlauchte wurde in der Stiftskirche von Gandersheim begraben.

Er war verheiratet mit der Babenbergerin Hadwig (Hathui) († 24. Dezember 903), einer Tochter des dux austriacorum Heinrich, mit der er sechs Kinder hatte:

Darüber hinaus hatte er eine uneheliche Tochter, deren Namen nicht bekannt ist; sie wird aber im Jahr 932 bezeugt und war mit einem Wido aus Thüringen verheiratet.

See also: Otto I. (Sachsen), 13. August, 21. Januar, 22. Juni, 24. Dezember, 3. Dezember, 30. November, 880, 888