Otto Modersohn
Otto Modersohn (* 22. Februar 1865 in Soest, Westfalen; † 10. März 1943 in Rotenburg (Wümme)) war ein deutscher Maler.
Er studierte an den Kunstakademien in Karlsruhe und Düsseldorf. Motive waren Landschaften, wenige Porträts. Er arbeitete viel mit gedeckten Farben und Brauntönen, eben den Farben des Moores. Als Paula Modersohn-Becker - seine zweite Frau - 1907 starb, ging er nach Fischerhude. Im dortigen Modersohn-Museum eine befindet sich eine umfangreiche Ausstellung seiner Werke.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Modersohn, Otto |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 22. Februar 1865 |
| GEBURTSORT | Soest, Westfalen |
| STERBEDATUM | 10. März 1943 |
| STERBEORT | Rotenburg (Wümme) |
1865 geboren in Soest/Westfalen
1874 Umzug der Familie nach Münster 1884 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 1887 Abkehr vom Akademismus 1888 Besuch der intern. III. Glaspalastausstellung, entscheidende Anregungen durch die Franzosen, Daubigny, Millet und Corot, Studium an der Kunstakademie Karlsruhe 1889 Im Juli erste Reise mit Fritz Mackensen nach Worpswede, Hans am Ende folgt aus München nach. Modersohn spricht das entscheidende Wort zur Gründung 1893 Fritz Overbeck kommt nach Worpswede 1894 Heinrich Vogeler, ein Freund Fritz Overbecks schließt sich den Worpswedern an 1895 Im Frühjahr erste Ausstellung der Worpsweder in der Kunsthalle Bremen: Im Herbst großer Erfolg im Münchener Glaspalast in der Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen 1896 Entdeckung Fischerhudes mit Fritz Overbeck, erste Begegnung mit Heinrich Breling (1849-1914) 1897 Ehe mit Helene Schröder 1898 Tochter Elsbeth wird geboren (gest. 1984), Paula Becker kommt nach Worpswede 1899 Austritt aus der Künstlervereinigung Worpswede - Freundschaft mit Heinrich Vogeler 1900 Paula Becker und Clara Westhoff in Paris, Weltausstellung -Modersohn und Overbecks folgen nach -Tod seiner Frau Helene in Worpswede, Freundschaften mit Carl Hauptmann und Rainer Maria Rilke, die große Zeit auf Heinrich Vogelers Barkenhoff 1901 Ehe mit der Malerin Paula Becker 1906 Letzte Parisreise Paula Modersohn-Beckers, nach vorübergehender Trennung kommt Modersohn für einige Monate nach Paris 1907 Gemeinsame Rückkehr nach Worpswede, Geburt der Tochter Mathilde (gest. 1998), Tod Paula Modersohn-Beckers 1908 Übersiedlung nach Fischerhude 1909 Ehe mit Louise Breling, Söhne: Ulrich, 1913-1943 und Christian, geb. 1916 1911 setzt sich Otto Modersohn gegen Carl Vinnens Streitschrift "Ein Protest deutscher Künstler" für den Ankauf des "Mohnfeldes" von van Gogh durch die Kunsthalle Bremen als eines der anregendsten Bilder moderner Kunst ein 1922 Ausgedehnte Studienreisen in den folgenden Jahren nach Wertheim/Würzburg, Freundschaft mit Ahlers-Hestermann 1925 Erster sommerlicher Studienaufenthalt im Allgäu, ebenso 1926, 1927, 1929 1930 Erwerb eines Bauernhauses auf dem Gailenberg bei Hindelang im Allgäu, wo er bis 1935 in den Frühjahrs- und Sommermonaten malt, bis ihn eine Netzhautablösung des rechten Auges zur Einstellung der Malaufenthalte im Allgäu zwingt 1943 gestorben am 10. März nach kurzer Krankheit, sein Sohn Ulrich fällt in Rußland 1948 Einrichtung einer Familiengalerie auf dem Gailenberg im Allgäu durch Christian und Anna Modersohn 1974 Eröffnung des Otto-Modersohn-Museums in Fischerhude 1981 Atelier und Werkstattbau 1986 erster Erweiterungsbau 1996 abschließender Erweiterungsbau
