Otto Strasser
Otto Johann Maximilian Strasser (* 10. September 1897 in Geisenfeld (Oberbayern), † 27. August 1974 in München) war ein nationalsozialistischer Politiker.
Mit Joseph Goebbels und seinem Bruder Gregor baute er Mitte der 1920er Jahre einen "linken", d.h. sozialrevolutionären Flügel der NSDAP auf. Infolge des Richtungskampfes in der NSDAP wurde er am 4. Juli 1930 aus der Partei ausgeschlossen.
Otto Strasser gründete am 1. März 1926 die Kampf-Verlag GmbH. Dieser Verlag war das publizistische Sprachrohr des linken Flügels der NSDAP. Nach seinem Parteiausschluß nutzte er den Verlag als Sprachrohr der "Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten". Auf Hitlers Angebot vom 22. Mai 1930, den Verlag für 120.000 Reichsmark zu kaufen, ging Strasser nicht ein. Wegen der zunehmenden Bedeutungslosigkeit der Strasserschen Publikationen mußte der Verlag am 1. Oktober 1930 geschlossen werden. Es folgten mehrere Versuche, neue Publikationen unter anderem Namen zu gründen und zu vermarkten ("Der Nationale Sozialist", "Die Deutsche Revolution", "Die schwarze Front"). Sie alle blieben politisch gesehen ohne jede Wirkung. Die Blätter erreichten nie mehr als 10.000 Abnehmer, trotz der Unterstützung anderer rechter Splittergruppen.
Weblinks
- http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/StrasserOtto/ Biographie des DHM
- http://lexikon.idgr.de/s/s_t/strasser-otto/strasser-otto.php Biographie des IDGR
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Strasser, Otto Johann Maximilian |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | nationalsozialistischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 10. September 1897 |
| GEBURTSORT | Windsheim |
| STERBEDATUM | 27. August 1974 |
| STERBEORT | München |
