Owingen
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Owingen im Bodenseekreis. Für den gleichnamigen Stadtteil von Haigerloch; siehe Haigerloch.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| 140px|Wappen fehlt Hilfe zu Wappen | 140px|Deutschlandkarte, Position von Owingen hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Landkreis: | Bodenseekreis |
| Geografische Lage: | 47° 47' n. Br. 09° 10' ö. L. |
| Höhe: | 463 m ü. NN |
| Fläche: | 36,73 km² |
| Einwohner: | 4.105 (Januar 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 111 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 88694-88696 |
| Vorwahl: | 07551 |
| Kfz-Kennzeichen: | FN |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 35 047 |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 35 88696 Owingen |
| Website: | www.owingen.de |
| E-Mail-Adresse: | info@owingen.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Günther Former |
| Gemeinderat: | FWV 8, BWG 5, ULO 3 |
Owingen ist eine Gemeinde im westlichen Bodenseekreis, etwa sechs Kilometer nördlich von Überlingen im Bodensee-Hinterland in Baden-Württemberg, Deutschland.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung Owingens findet sich in der Petershauser Chronik von 1134. die Gegend wurde jedoch schon im 5. Jahrhundert durch die Alemannen besiedelt. Der Ortsteil Taisersdorf wird erstmals 1255 erwähnt.
Durch die folgenden Jahrhunderte zieht sich eine enge, wenn auch nicht immer reibungsfreie Verbindung mit dem Kloster Salem, dem die Ortschaft seit 1324 untergeordnet war. Im Dreißigjährigen Krieg wird Owingen 1634 durch die Schweden zerstört und 1643 durch die Franzosen geplündert. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss und der Säkularisierung des Reichsstifts Salem wird Owingen badisch. Im Zuge Revolution stellt Owingen im Mai 1849 Waffen und Soldaten für die badische Bürgerwehr auf.
Den Strukturwandel nach dem Zweiten Weltkrieg bewältigt die Gemeinde gut und versechsfacht ihre Einwohnerzahl bis heute ungefähr. In den 1960er Jahren war Owingen eine der ersten Gemeinden (außerhalb der größeren Städte) am Bodensee, die eine komplette eigene Kanalisation mit Kläranlage betrieb.
Politik
Owingen hat mit der Gemeinde Sipplingen und der großen Kreisstadt Überlingen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Bürgermeister
- 2001-heute: Günther Former
Partnergemeinde
- Coudoux, Frankreich
Wirtschaft und Infrastruktur
Die bis zum Zweiten Weltkrieg rein bäuerlich-handwerklich geprägte Gemeinde profiliert sich in jüngerer Zeit vor allem als Ferien- und Ausflugsort.
Verkehr
Von Überlingen, das über die Bundesstraße B 31 und mit der Bahn zu erreichen ist, gelangt man über die Landesstraße 195 oder mit dem Bus nach Owingen. Die Gemeinde gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.
Bildungseinrichtungen
Owingen verfügt über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. In Owingen gibt es insgesamt drei Kindergärten.
Stadtgliederung
Zu Owingen gehören die drei Teilorte Billafingen, Hohenbodman und Taisersdorf.
Entwicklung des Stadtgebiets
Eingemeindungen
Einwohnerentwicklung
Weblinks
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