Pangäa

thumb|right|Pangäa Pangäa oder Pangaea (griech. alles Land) ist der Name, mit dem Alfred Wegener den Superkontinent bezeichnete, der während des Mesozoikums bestand, bevor die Plattentektonik die Teilkontinente trennte.

Als die Kontinente zuvor zusammenkamen, um Pangäa zu bilden, hatten sich an den Kollisionslinien Gebirge aufgefaltet, von denen einige noch immer bestehen, wie etwa die Appalachen und der Ural. Diese frühen Auffaltungen sind erheblich älter als junge Gebirgszüge wie die Alpen in Europa, die Rocky Mountains in Nordamerika, die Anden in Südamerika oder der Himalaja in Asien. Auf Grund der jahrmillionenalten Abtragung sind die Appalachen und der Ural heute nur noch abgerundete Rumpfgebirge.

Der riesige Ozean, der Pangäa umgab, hat den Namen Panthalassa erhalten. Darüber hinaus existierte noch das Tethysmeer.

Der Erdmantel unter Pangäas ehemaliger Position ist noch immer heiß und versucht, aufwärts zu steigen. Infolgedessen liegt Afrika einige zehn Meter höher als die anderen Kontinente.

Pangäa zerbrach vor 220-150 Millionen Jahren im Mesozoikum (Erdmittelalter) in zwei Superkontinente auseinander, und zwar in den Nordkontinent Laurasia, der sich wiederum in Nordamerika und Eurasien spaltete, und den Südkontinent Gondwana, aus dem Südamerika, Afrika, Indien, Australien und Antarktika hervor gegangen sind.

Geologen gehen davon aus, daß noch bis vor etwa 130 Millionen Jahren eine Landverbindung zwischen Amerika und Nordafrika bestand, das so genannte Archatlantis.

Siehe auch

Weblinks

See also: Pangäa, Afrika, Alfred Wegener, Alpen, Anden, Antarktika, Appalachen, Archatlantis, Asien, Australien