Panzerbüchse
thumb|250px|Eine russische halbautomatische Panzerbüchse vom Typ PTRS-41 bzw. Panzerbüchse 784(r) oder PzB 784(r) mit einem Kaliber von 14,5 mm Die Panzerbüchse ist ein Gewehr zur Abwehr von Panzern.
Die Panzerbüchsen wurden nach den ersten Panzereinsätzen des Ersten Weltkrieges entwickelt, gedacht als eine geeignete Abwehrwaffe gegen Panzer. Eine der ersten Panzerbüchsen war das Tankgewehr M1918 mit Kaliber 13 x 92 mm, später wurde es durch ein 7,92 x 94 mm Kaliber ersetzt. Anfänglich wurden die Panzer im direkten Beschuss mit herkömmlichen Artillerie-Kanonen bekämpft. Es zeigte sich aber schnell, dass diese besondere Art des Einsatzes auch die Entwicklung einer entsprechenden Waffe erforderte.
Zwischen den Weltkriegen wurden daher eine Vielzahl von Panzerbüchsen eingeführt, die einem überschweren Gewehr ähnelten. Mit zunehmender Panzerung waren diese Waffen nicht mehr ausreichend, so dass dedizierte Panzerabwehrkanonen (PAK) entwickelt wurden.
Siehe auch: Panzerfaust
